Spanisches Liederbuch

„Spanisches Liederbuch“ von Hugo Wolf im Lokschuppen

 

Die Hochdahler Chöre hatten zu einem Liederabend mit Sabine Schneider, Sopran, Thomas Laske, Bariton und dem Frauenchor Hochdahl 1942 in den Lokschuppen in Hochdahl eingeladen.

 

Gudrun Windmann konnte unter den Ehrengästen den Leiter der Kreis-sparkasse Erkrath,
Wolfgang Soldin mit Frau,
den Hausherrn dieses historischen Lokschuppens und Protektor beider
Chöre, Gottfried Bander mit Frau sowie die Vorsitzende des Chorverbandes Düsseldorf, Christel Paschke-Sander und Frau Helga Anstatt begrüßen.

 

Zu Hugo Wolf (1860 – 1903)

Er gilt als einer der wichtigsten Komponisten des spätromantischen Klavierliedes.

Die Sammlung der Gedichte des spanischen Liederbuches wurde von den Dichtern Geibel
und Heyse ins Deutsche übersetzt. In den Gedichten des weltlichen Teils geht es  um die Liebe und die komplizierten Geschichten zwischen Mann und Frau. Die Texte beschreiben Leidenschaft, Liebesseligkeit, Traurigkeit und Verzweiflung. Vieles tiefernst, melancholisch, auch der Humor hat eine Bitterkeit.

Es mangelt nicht an Kontrasten. Männer- und Frauenlieder wechseln sich ab, heißblütige,
stolze, schwärmerische und schnippische Frauen begegnen glücklichen, ungeschickten, melancholisch klagenden und zürnenden Männern.

 

Direkt im Anschluss an das spanische Liederbuch komponierte Wolf das „Elfenlied“ für Sopransolo und Frauenchor.

Foto: herbert Frischen

Der Frauenchor beim Einsingen für den Liederabend

 

Der Frauenchor Hochdahl 1942 mit 41 Sängerinnen eröffnete den Liederabend mit dem "Elfenlied“  von Hugo Wolf, gemeinsam mit der Sopranistin Sabine Schneider, unter der
Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, am Flügel begleitet von Franz Klee.

 

Thomas Laske begann den Liederzyklus „Spanisches Liederbuch“, mit „Seltsam ist Juanas Weise“, „Auf dem grünen Balkon“ und „Wenn du zu den Blumen gehst“, er wechselte sich mit Sabine Schneider je nach Männer- oder Frauenlied ab.

 

Sabine Schneider beendete den Liederzyklus mit „Da nur Leid und Leidenschaft“, „Wehe der, die mir verstrickte meinen Geliebten“ und „Geh, Geliebter, geh jetzt“.

 

Der weltliche Teil des spanischen Liederbuches, der hier zum Vortrag kam, besteht aus insgesamt 33 Liedern. Alle Texte waren im Programmheft zum Nachlesen abgedruckt.

 

Beide Solisten mit ihren wunderschönen Stimmen wurden virtuos am Flügel begleitet von
Prof. Thomas Gabrisch.

 

Der Frauenchor sowie beide Künstler wurden mit viel Applaus für ihre Darbietungen belohnt.

Die beidenSolisten bedankten sich mit „Vergebliches Ständchen“ von Brahms.



Foto: Herbert Frischen

(von links)  Prof. Thomas Gabrisch, Sabine Schneider, Thomas Laske