Neujahrsempfang der Hochdahler Chöre am 10. Januar 2016 im Lokschuppen

Gottfried Bander, Protektor beider Chöre, begrüßte die Sängerinnen, Sänger und Gäste zum Neujahrsempfang recht herzlich.

Er konnte als Ehrengäste begrüßen den Bürgermeister der Stadt Erkrath, Christoph Schultz, Alt-Bürgermeister Arno Werner, die Bundestags-abgeordnete Michaela Noll, den stellv. Landrat Ernst Buddenberg, den ersten Beigeordneten der Stadt Erkrath Ulrich Schwab-Bachmann mit Frau, die Vorsitzende des Chorverbandes Düsseldorf, Frau Christel Paschke-Sander sowie die Vertreter der Presse.

Anmerkung: Unter den Gästen war auch, wie schon viele Jahre, der ehemalige Bürgermeister der Stadt Wülfrath, Prof. Dr. Aloys Huning mit Frau.

 

Gottfried Bander ging in seiner Rede auf die vielen Auftritte der Chöre im verflossenen Jahr ein. Er erinnerte an den Neujahrsempfang, die Mitwirkung der Chöre bei dem Konzert in Erkrath für die „Erkrather SingPause“ die Mitwirkung des Männerchores bei dem Benefizkonzert für „Kinder in Not“, über den Liederabend im Lokschuppen mit dem Bariton Prof. Konrad Jarnot und dem Frauenchor, die Konzertreise des Männerchores nach Verden und die Teilnahme des Männerchores bei der „bergischen Chornacht“ in der historischen Stadthalle Wuppertal bis zum Auftritt beider Chöre bei der „Operngala im Neanderland“ in Mettmann und der erfolgreichen „Operngala der Hochdahler Chöre“ in der Stadthalle Erkrath mit Gastsänger Thorsten Grümbel.

 

Der Männerchor, der schon vor der Begrüßung durch Gottfried Bander Aufstellung genommen hatte, eröffnete dann den musikalischen Teil mit „Es grüßet Euch mit Herz und Hand“ sowie den a cappella Liedern „Die Nacht“ (Wie schön bist du) und „Im Abendrot“ (O, wie schön ist deine Welt) unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch.

 

Foto: Sven Schrumpf

Der Männerchor mit „Es grüßet Euch mit Herz und Hand“

Foto: Sven Schrumpf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stephen Harrison hatte den Solisten unserer letzten Operngala in der Stadthalle Erkrath, Thorsten Grümbel,

mitgebracht.

 

Er sang die Arie des Sarastro

„In diesen heil’gen Hallen“

aus „Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart,

am Flügel begleitet von

Stephen Harrison.

 

 

Detmar von Foerster konnte nun zwei Sänger auszeichnen und ehren für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Hochdahler Männergesangverein und zwar den 2. Vorsitzenden Wilfried Pfeiffer und Wolfgang Becker, er überreichte beiden eine Urkunde und eine silberne Ehrennadel.

 

Detmar von Foerster sagte: Ich möchte gratulieren und herzlich Dank sagen für die Treue zum Verein, ich hoffe ihr bleibt dem Chor noch lange erhalten.

Fotos: Dieter Schrumpf

(linkes Bild) Wilfried Pfeiffer (rechtes Bild) Wolfgang Becker jeweils mit D. v. Foerster

 

Anna-Maria Schlebusch richtet Grußworte an die Chöre. Sie wünschte allen für das Jahr 2016 viel Gesundheit und alles Liebe und Gute, Frieden auf unserer Erde und dass die eigenen Wünsche in Erfüllung gehen.

Sie überreichte Detmar von Foerster, wie schon viele Jahre, einen kleinen Obolus für die Chöre.

 

Nun hatte der Frauenchor seinen Auftritt mit den Liedern „Nigra sum“ und „A Gaelic Blessing“, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, am Flügel begleitet von Stephen Harrison.

 

Foto: Herbert Frischen

Der Frauenchor mit „Nigra sum“

 

Auch Gudrun Windmann konnte Sängerinnen ehren und auszeichnen für 10 Jahre Zugehörigkeit zum Frauenchor Hochdahl Stephanie Pütz, für

25 Jahre Zugehörigkeit zum Frauenchor Hochdahl Brunhilde Miß und Marah Schulz, beiden überreichte Gudrun Windmann einen Gutschein.

Für 40 Jahre Zugehörigkeit wurden geehrt Christel Wallmeier und Alice Kunz, sie bekamen jeweils eine Armbanduhr des Chores. Allen geehrten überreichte Kirsten Stein einen Blumenstrauß.

 

Foto: Dieter Schrumpf

v.l. Christel Wallmeier, Alice Kunz, Marah Schulz, Brunhilde Miß, Stephanie Pütz

 

Gudrun Windmann sagte zum Schluss: Und nun wünsche ich mir von ganzem Herzen, auch im Namen aller Sängerinnen, dass Ihr in diesem und auch den nächsten Jahren mit uns in Dur und Moll weiter singt.

 

Danach sang der Frauenchor „A Clare Benediction“, wieder unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, am Flügel begleitet von Stephen Harrison.

 

Detmar von Foerster trat ans Mikrofon und sagte: Ich habe unserem Protektor auf der Liste der Ehrengäste bewusst drei Damen verschwiegen, die ich persönlich hier begrüßen möchte, es ist Frau Heide Koch von der Oper Düsseldorf und Moderatorin des letzten Konzertes, Frau Annemarie Wilke die auch einige Konzert moderiert hat und Frau Buhr, die Gattin unseres verstorbenen Ehrendirigenten, herzlich Willkommen, wir haben uns über ihr Kommen sehr gefreut.

 

Der Männerchor sang gemeinsam mit Thorsten Grümbel „Als Büblein klein an der Mutter Brust“ aus „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai. Thorsten Grümbel sang noch das Lied „Ol’ Man River“, bevor der Frauenchor sich zum Finale zu den Männern gesellte.

 

Detmar von Foerster ergriff noch mal das Wort, er sagte: Wir haben nun das Jahr 2016, ich gehe aber zurück auf das Jahr 1996. Ich versuchte damals in Düsseldorf den recht berühmten Bariton Bernd Weikl zu engagieren, was jedoch nicht geklappt hat. Düsseldorf hatte einen jungen erfolgreichen Tenor Manfred Fink. Wir haben ihn für unser Konzert verpflichtet und er brachte zum Konzert seinen Pianisten mit, Stephen Harrison. Ich habe Herrn Harrison gefragt, ob er auch unsere Chöre begleiten will, er hat ja gesagt. Daraus hat sich eine Allianz geschmiedet, ich darf wohl sagen zwischen uns beiden, die 20 Jahre gehalten hat.

Es wird erzählt, dass die Opernhäuser nach 20 Jahren Künstler fest verpflichten müssen, und das machen wir heute auch mit Stephen Harrison.

 

Detmar von Foerster überreichte Herrn Harrison eine historische Schall-plattensammlung mit sechs Platten „Götterdämmerung“, aufgenommen 1964 in Wien als Studioaufnahme mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Georg Solti, mit berühmten Sängerinnen und Sängern wie:

Birgit Nilsson, Wolfgang Windgassen, Gustav Neidlinger, Gottlob Frick, Dietrich Fischer-Dieskau, Christa Ludwig und Lucia Popp.

Foto: Dieter Schrumpf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stephen Harrison bedankte sich und sagte: Meine Damen und Herren, eine für mich ganz unerwartete Ehrung für die 20 Jahre bei Ihnen.

Auch wenn Sängerinnen und Sänger schon 40 Jahre gesungen haben und wenn ich dann höre, dass ich unbefristet bei Ihnen engagiert bin, dann schaffe ich die 40 Jahre auch noch, solange die Finger mitmachen und die Gesundheit hält.

Ich bedanke mich recht herzlich für das Geschenk. Ich werde mir die Platten interessiert anhören, es sind tatsächlich wunderbare Sänger, die dort gesungen haben. Aber ich bin auch ganz Stolz auf die jetzigen Sänger, die ich bei ihren Konzerten begleiten durfte, es waren wunderbare Zeiten, auf die nächsten 20 Jahre.

 

Zum Finale sangen die Hochdahler Chöre gemeinsam mit Thorsten Grümbel „Jerusalem“, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, am Flügel begleitet von Stephen Harrison.

Foto: Dieter Schrumpf

Die Hochdahler Chöre beim Finale mit Thorsten Grümbel

 

 Detmar von Foerster sagte zum Schluss: Ich lade Sie alle ein, mit uns auf das neue Jahr anzustoßen, ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, bleiben Sie uns wohl gesonnen, vielen Dank.