Neujahrsempfang der Hochdahler Chöre am 11. Januar 2015 im Lokschuppen

Gottfried Bander, Protektor beider Chöre, begrüßte alle Sängerinnen und Sänger sowie alle Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang recht herzlich.

Er konnte als Ehrengäste begrüßen den Bürgermeister der Stadt Erkrath, Arno Werner mit Gattin, den Leiter des Kulturamtes Ulrich Schwab-Bachmann, die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll, den stellv. Landrat Ernst Buddenberg, den Direktor der Kreissparkasse Düsseldorf, Wolfgang Soldin mit Gattin, die Vorsitzende des Chorverbandes Düsseldorf, Frau Christel Paschke-Sander, den Präsidenten des Chorverbandes NRW, Hermann Otto sowie die Vertreter der Presse.

(Anmerkung: Unter den Gästen waren auch Frau Buhr, Frau Bander und der ehemalige Bürgermeister der Stadt Wülfrath, Prof. Dr. Aloys Huning mit Gattin.)

 

Gottfried Bander ging in seiner Rede auf die vielen Auftritte der Chöre im verflossenen Jahr ein. Er erinnerte an den Schubert-Liederabend mit Sami Luttinen und dem Männerchor im März im Lokschuppen, die Mitwirkung der Chöre bei den Konzerten für Kinder in Not in Wülfrath und Mettmann und das Engagement der Chöre bei der „Erkrather SingPause“. Ferner das Hochdahler Sängerfest im Lokschuppen, gemeinsam mit der Männerchor-gemeinschaft Velbert sowie an die Konzertreisen des Männerchores nach Südtirol und des Frauenchores nach San Marco di Castellabate.

Er erinnerte auch an das Konzert im November in der Stadthalle, das trotz aller ihrer Schwierigkeiten ein Riesenerfolg war, dafür, Detmar von Foerster, Prof. Thomas Gabrisch und Stephen Harrison, Dank für die geleistete Arbeit.

Zum Abschluss seiner Rede wünschte er allen noch ein geselliges Miteinander.

Foto: Herbert Frischen

Der Frauenchor, der schon vor der Begrüßung durch Gottfried Bander Aufstellung genommen hatte, brachte nun die Lieder „Nigra Sum“ und „Zigeunerleben“ zum Vortrag, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, am Flügel begleitet von Stephen Harrison.

 

Danach trat Gudrun Windmann ans Mikrophon, um Sängerinnen zu ehren und um Dank zu sagen für ihre Beständigkeit zum Chor.

 

Für 25 Jahre Singen im Frauenchor wurden mit der Vereinsuhr Christel Kost und Renate Höttges auszeichnet.

Für 40 Jahre Singen im Frauenchor wurden Erna Krahl und Gertrud Packmohr geehrt.

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(v.l.) Renate Höttges und Christel Kost

Ehrung

für 25 Jahre Singen

im Frauenchor Hochdahl 1942

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(v.l.) Gertrud Packmohr und Erna Krahl

Ehrung für 40 Jahre Singen

im Frauenchor Hochdahl 1942

Foto: Dieter Schrumpf

 

 

 

 

 

 

 

Da Erika Frischen

Ende 2014 nach 58 Jahren

im

Frauenchor Hochdahl 1942

aus gesundheitlichen Gründen ausschied,

überreichte Gudrun Windmann ihr als Dank

einen Blumenstrauß.

Nach diesen Ehrungen sang der Frauenchor die drei Lieder „Sieh auf deinem Weg“, „Sanft weht ein Hauch überm Meer“ und „Papierflieger“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, am Flügel begleitet von Stephen Harrison.

 

Stephen Harrison hat zu diesem Neujahrsempfang die Sopranistin Anett Fritsch mitgebracht. (Anett Fritsch konnte wegen Erkrankung beim letzten Konzert in der Erkrather Stadthalle nicht auftreten.)

Sie brachte die Arie der Cherubino „“Voi, che sapete“ (Sagt holde Frauen) aus der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ von W.A. Mozart zum Vortrag, am Flügel begleitet von Stephen Harrison.

 

Nun trat die 2. Vorsitzende Kirsten Stein ans Mikrofon, um eine besondere Ehrung vorzunehmen, sie sagte:

Es ist mir eine große Ehre, heute meine Mutter Edda Frinke für ihre 60 jährige Chormitgliedschaft zu ehren.

1940 geboren, ist Sie dann im Alter von zarten 15 Jahren in den Frauenchor Hochdahl eingetreten. Ihre Mutter Charlotte war bereits seit 1942, dem Gründungsjahr des Frauenchors, Mitglied und brachte Edda zum frühestmöglichen Zeitpunkt mit in den Chor.

Damals waren die Freizeitangebote natürlich nicht so umfangreich wie heutzutage und so war es für Edda ein tolles Hobby, welches später auch viele Ihrer Freundinnen mit Ihr teilten und auch noch heute teilen.

Über die Musik hat Sie dann auch ihren Mann Manfred kennengelernt.

Er ist ihr nämlich über den Weg gelaufen, als sie mit dem Chor zu einem Auftritt in Hattingen war.

Besonders hervor zu heben ist sicherlich, dass Sie auch nach meiner Geburt und nach der meines Bruders, weiter die Chorproben besuchte, ohne eine Babypause zu nehmen. Das war damals nämlich nicht selbstverständlich.

Die Chorgemeinschaft begleitet sie nun also schon fast ihr ganzes Leben. Neben den wöchentlichen Treffen gab es zahlreiche Reisen, erfolgreiche Leistungssingen und wunderschöne Konzerte.

Das Wichtigste sind jedoch die Menschen, die Sie in dieser langen Zeit begleitet haben und zum Teil ja auch immer noch begleiten. Die eigene Mutter, die Geschwister, der Ehemann, die Freunde und mittlerweile auch ich, als ihre Tochter.

Ich wünsche Dir, dass du noch viele Jahre Freude an und mit Deinem Frauenchor haben wirst.

 

Foto: Herbert Frischen

(v.l.) Kirsten Stein, Edda Frinke, Detmar von Foerster

Chorleiter Prof. Thomas Gabrisch ergriff nun das Wort, er sagte unter anderem:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Frau Abgeordnete Noll, lieber Gottfried Bander, verehrte Freunde, Gäste und Mitglieder der Hochdahler Chöre.

Es ist nun schon eine ganze Weile her, es sind ziemlich genau vier Jahre, seit ich mich Ihnen hier an dieser Stelle, auch bei einem Neujahrsempfang vorgestellt habe.

Einiges haben die beiden Chöre und ich seit dieser Zeit zusammen erlebt. Vier große schöne Konzerte mit namhaften Solisten in der Erkrather Stadthalle haben stattgefunden, Vatertagskonzerte, UNICEF-Konzerte, Konzerte bei den Düsseldorfer Jonges und und und.

Wir haben in der Stadthalle und der Oper von Wuppertal gesungen, in Mettmann, Wülfrath und dem Düsseldorfer Opernhaus, und natürlich hier, dank Gottfried Bander, in diesem wunderbaren Lokschuppen, um den uns wohl die meisten Chöre beneiden.

Das kulturelle Klima hier in Erkrath ist gut. Die Konzerte sind voll, sogar die andernorts oft sehr vernachlässigten Liederabende sind hier ausverkauft. Das Publikum weiß aus langjähriger Erfahrung, was es zu erwarten hat und kommt gern und zahlreich. Davon können andere Kommunen nur träumen.

Diese Akzeptanz schlägt sich auch in einer großartigen Unterstützung durch Sponsoren und Unternehmen der Umgebung nieder, denen ich hier an dieser Stelle ausdrücklich Dank sage.

Dieses kulturelle Klima, wie ich es genannt habe, birgt natürlich auch eine gewisse Erwartungshaltung an uns in sich. Die Chöre sollen auftreten, in einer nicht geringen Frequenz und in ansprechender Qualität.

Es war deswegen immer eine Menge Programm zu lernen für die vielen Konzerte, denn trotz des sehr großen Repertoires, das sich die Chöre in langen Jahren angeeignet haben, wollten wir nie den Stillstand, sondern immer die Weiterentwicklung.

Die Lust auf Neues ist ein Merkmal, was die Chöre auszeichnet, Geduld, Wissbegier und auch, und das finde ich besonders bemerkenswert, die Fähigkeit, sich mitreißen und überzeugen lassen zu können.

Nicht nur in den Wochenendseminaren kurz vor den Konzerten war der Wille, immer noch etwas zu lernen, in vielen Stunden Proben gefragt und vorhanden. Auch die Bereitschaft, sich zu Extraproben einzufinden, Seminare in Stimmbildung und allgemeiner Musiklehre zu organisieren und dann zahlreich zu besuchen, zeugen von dem ungebrochenen Ehrgeiz der Chormitglieder, sich in ihrem Lieblingshobby, dem Singen, stetig zu verbessern.

Wir haben wunderbare Reisen unternommen, nach England, nach Italien, nach Südtirol, aber auch nach Schleswig-Holstein und in die Pfalz. Nicht nur hierbei, aber hier war es besonders zu spüren, habe ich eine Kameradschaft und einen Zusammenhalt kennen gelernt, den man nicht so leicht woanders findet.

All dies zusammengenommen macht es mir leicht, auch im Probenalltag Geduld aufzubringen, wenn es mal etwas länger dauert, bis wir das von mir gewünschte Ergebnis haben. Ich habe da zwar eine Engelsgeduld, aber ich lasse auch nicht nach und bleibe hartnäckig.

Die Herausforderung an mich sehe ich vielmehr darin, alle dort abzuholen wo sie gerade sind, mich in sie hineinzuversetzen und dann versuchen, sie von Punkt A nach Punkt B zu bringen. Anders mag ich nicht arbeiten.

Und da hier in Hochdahl ein solches Arbeitsklima möglich ist, aus den gerade vorher beschriebenen Gründen, werden Sie mich wahrscheinlich noch so manchen Neujahrsempfang hier stehen sehen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

 

Michaela Noll trat nun ans Mikrofon, sie sagte unter anderem:

 

Lieber Herr von Foerster. Die Entwicklung der beiden Chöre, das ist Ihre Leistung und Ihr Verdienst.

Seit 12 Jahren bin ich im Bundestag und seit 12 Jahren bin ich hier bei Ihrem Neujahrsempfang, weil es ein festlicher Rahmen ist und zeigt, was Ehrenamt bewirken kann. Was wäre Erkrath ohne Ihre Chöre, ich meine, dass Sie hier etwas erreicht haben, was nicht selbstverständlich ist.

60 Jahre singen Sie, ich habe überlegt, woher kommt das. Es hat eine Vorgeschichte, es liegt an den Genen. Ihre Mutter war viele Jahre Vorsitzende des Frauenchores.

Dass die Chöre weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind, ist Ihr Verdienst. Seit 1981 sind Sie Vorsitzender der Hochdahler Chöre, herzlichen Glückwunsch.

Und nun zu Herbert Frischen, da ist es genau so beispielhaft. Der Großvater Heinrich Frischen wird bereits im Jahre 1912 als Mitglied im Vorstand erwähnt, sein Sohn Jakob Frischen gehörte nach der Umbenennung zum Vorstand und dann kommt Herbert Frischen, der 1955 eingetreten ist, gemeinsam mit Ihnen Herr von Foerster. Seit 1978 wohnt er in Duisburg, er hat jedes Jahr ca. 5.000 km zurückgelegt, um zu seinem Hochdahler Chor zu kommen, das sind in 36 Jahren viereinhalb mal um die Erde.

Was kann ich Ihnen beiden für die Zukunft wünschen, dass Sie gesund bleiben, dass Sie Freude am Singen haben. Mir machen Sie große Freude, Sie sind eine Bereicherung.

Ich möchte Ihnen ganz herzlich danken.

 

Foto: Dieter Schrumpf

Nun hatte der Männerchor seinen Auftritt mit den Liedern „Chianti-Lied“ und „Funiculi-Funicula“, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, am Flügel begleitet von Stephen Harrison.

 

Danach brachte Anett Fritsch die Arie der Musetta aus der Oper „La Bohème“ von Ciacomo Puccini zum Vortrag, am Flügel begleitet von Stephen Harrison.

 

Detmar von Foerster übernahm nun die Ehrung verdienter Sänger vor, und zwar:

Arno Erfort für 25 Jahre Singen im Hochdahler Männergesangverein, hierzu herzlichen Glückwunsch, als Geschenk ein Gedicht über „Der zweite Bass“

und

Lothar Neumann für 50 Jahre Singen im Hochdahler Männergesangverein 1909.

Detmar von Foerster ernannte Lothar Neumann zum Ehrenmitglied und überreichte ihm die Ehrenurkunde.

 

 

 

 

 

 

(v.l.) Arno Erfort und Detmar von Foerster

für 25 Jahre Singen

im Hochdahler Männergesangverein 1909

Foto: Dieter Schrumpf

 

 

 

 

 

 

(v.l.) Lothar Neumann und Detmar von Foerster

für 50 Jahre Singen

im Hochdahler Männergesangverein 1909

Danach sang der Männerchor „Erhebet das Glas und trinkt“ aus der Oper „Ernani“.

 

Der zweite Vorsitzende Wilfried Pfeiffer übernahm nun die Ehrung von Detmar von Foerster und Herbert Frischen, er sagte unter anderem:

 

Lieber Detmar, 60 Jahre Chormitgliedschaft ist schon eine lange Zeit und Du bist nicht fremdgegangen, zumindest was den Chor in Hochdahl angeht. Beständigkeit zeichnet Dich aus.

1955, 18-jährig bist Du zeitgleich mit Herbert Frischen in den Männerchor eingetreten.

1958, also 3 Jahre nach Deinem Eintritt in den Chor wurdest Du als 1. Schriftführer in den Vorstand gewählt.

Die wahre Stärke des Chores wurde 1967 repräsentiert: Die 4 „F“ im Vorstand, Manfred Frinke, Herbert Frischen, Werner Frischen und Detmar von Foerster, waren der jüngste Vorstand im damaligen Sängerkreis Düsseldorf, sie sind noch alle im Chor.

Im Januar 2012, anlässlich Deiner Ehrung für die 30-jährige Vorstandsarbeit habe ich Deine großen Leistungen für unsere dynamische Chorgemeinschaft hervorgehoben, ich möchte es hier nicht wiederholen. Lieber Detmar, Du lebst für den Chor! Deine Mutter, Liselotte von Foerster, erste Trägerin des Ehrenringes der Hochdahler Chöre hat es Dir wohl in die Wiege gelegt.

Das Jahr 2015 steht im Zeichen der Werbung für neue Sänger und Sängerinnen.

In Deiner Freizeit dreht sich nicht alles um die Chöre. Es gibt da noch mehr in Richtung Musik: Opernaufführungen, Besuch von Konzerten anderer Chöre oder Aufführungen in der Düsseldorfer Musikhochschule aber auch kulturhistorische Abhandlungen und Besichtigungen, nicht zuletzt Deine botanischen Ambitionen. Dein Garten ist Dein Refugium der Ruhe.

Hier soll nun phasenweise Unruhe hineinkommen mit einem exotischen Musikinstrument.

Nach dem Du alle Orden und Ehrenzeichen der Chorbranche abgeräumt hast, schenken wir Dir einen japanischen Gong für den Garten.

Dank für Deinen Einsatz für die Hochdahler Chöre, bleibe gesund und habe weiterhin Spaß an der Chorarbeit.

 

Und nun zu Herbert Frischen.

Der Blick zurück ist entweder wehmütig oder langweilig. Es sollen aber Besonderheiten bei Deiner 60-jährigen Mitgliedschaft im Männerchor hervorgehoben werden.

Ich fange lieber mit der Gegenwart an, das ist zum Anfassen.

Er sorgt dafür, dass das Geschehen rund um die Chöre so interessant gestaltet wird, dass wir so einen hohen Öffentlichkeitswert haben. Schauen Sie sich unsere Jahresrückblicke oder die Fotos im Internet an.

Unser Jahresrückblick für Männer- und Frauenchor stammt zu 100% aus der Feder von Herbert und ist zu einer kleinen Broschüre geworden. Damit ist Herbert Frischen der wichtige Archivar der Chöre.

Stellen Sie sich vor, wir müssten alle Ständchen oder Beerdigungen sowie kleinere Auftritte durch unseren Professor umsetzen lassen, sofern er überhaupt neben seinem Beruf auch Zeit hätte!?

Mit Herbert Frischen als Vizedirigent können wir fast jede Wunschauf-führung annehmen.

Die Qualität der Konzerte wissen Sie alle zu schätzen. Das kommt nicht von ungefähr. Herbert produziert für alle, die es wollen, Übungs-CD’s einzeln für jede Stimme. Herbert ist nicht im Vorstand, er schied 1978 aus, als er nach Duisburg zog. Sein Engagement für den Chor ist mehr als vorbildlich.

Dass er in 1992 mit der Goldenen Stimmgabel für 30 Jahre Vizechorleitertätigkeit geehrt wurde und den Ehrenring beider Chöre seit 1994 trägt, sei nur der Vollständigkeit halber als Rückgriff in die Vergangenheit erwähnt.

Dir lieber Herbert verdanken wir sehr viel, bleibe uns mit Deiner Aktivität noch lange erhalten.

Als Dank überreicht Dir der Männerchor zwei Opernkarten „Aida“ in der Oper Duisburg.

 

Foto: Dieter Schrumpf

(v.l.) Herbert Frischen und Detmar von Foerster

 

Herr Otto richtete einige Worte an den Chor, er sagte unter anderem:

 

Sehr geehrter Herr von Foerster, meine lieben Sängerinnen und Sänger, sehr geehrter Herr Protektor Gottfried Bander, sehr geehrter Herr Gabrisch.

Ich bin immer gerne zu den Veranstaltungen in Hochdahl gekommen, ich bin immer sehr dankbar, zu alten Freunden zu kommen.

Ich sage es ganz ehrlich, wenn Sie mich einladen, dann komme ich auch nächstes Jahr wieder, noch lieber wäre mir ein Konzert.

Allen Sängerinnen und Sängern von Hochdahl, den Jubilarinnen und Jubilaren einen herzlichen Glückwunsch, alles Gute, vor allen Dingen Gesundheit und immer eine gute Stimme und ich bin davon überzeugt, unter der Leitung - jetzt schon seit 4 Jahren – haben Sie mit Herrn Prof. Gabrisch einen tollen Fang gemacht.

Alles Gute für die Zukunft.

 

Als Zugabe sang Anett Fritsch die Arie der Lauretta „O mio babbino caro“ aus der Oper Gianni Schicchi von Giacomo Puccini.

 

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs lud Detmar von Foerster alle zu einem Umtrunk ein.

 

Fotoausschnitt: Christopher Monheimius

(v.l.) Anett Fritsch, Stephen Harrison, Prof. Thomas Gabrisch

und Michaela Noll.

 

Die Rheinische Post schreibt: (Auszug)

 

Eine musikalische Familienfeier

 

ERKRATH Der traditionelle Neujahrsempfang der Hochdahler Chöre am Sonntag im Lokschuppen war auch in diesem Jahr wieder ein Anlass für Sängerinnen und Sänger, Sponsoren und Freunde der Chöre, um gemeinsam zu feiern und auf das Erreichte im vergangenen Jahr zurüchzublicken, Stoff dazu gab es reichlich, denn sowohl der Frauen- als auch der Männerchor engagieren sich für Kinder in Not und für das Projekt „SingPause“, das Grundschulkindern eine musikalische Grundausbildung ermöglicht.

Neben der Arbeit der Chöre wurden aber auch die Leistungen von Einzelpersonen besonders herausgestellt. Die Chöre ehrten Mitglieder, die dem Chor über eine Zeitspanne von 25, 40 oder sogar 50 Jahren hinweg verbunden geblieben sind.

Drei Jubilare feiern in diesem Jahr sogar eine 60-jährige Verbundenheit mit ihrem Chor.

 

Dem fortwährenden Engagement der Mitglieder ist es zu verdanken, dass die Hochdahler Chöre nicht nur in Erkrath immer gut besuchte Liederabende und Konzerte verzeichnen können, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind.

Der Vorsitzende des Männerchores von Foerster freut sich, wenn zu Jahresbeginn alle Freunde der Chöre zusammenkommen. „Wir sind wie eine große Familie, die zusammen feiert“.

Auch Chorleiter Thomas Gabrisch gehört zu dieser Familie. Der Professor an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf ist bei den Chormitgliedern beliebt, was auch an seiner Arbeitsweise liegt.