Neujahrsempfang der Hochdahler Chöre im Lokschuppen am 5. Januar 2014

Gottfried Bander, Protektor beider Chöre, eröffnete den Festakt. Er wünschte allen für das neue Jahr von Herzen beste Gesundheit, alles erdenklich Gute und Glück, verbunden mit der Hoffnung, dass das Jahr 2014 alle Hoffnungen und Wünsche erfüllen wird.

Gottfried Bander konnte als Ehrengäste den Bürgermeister der Stadt Erkrath Arno Werner und Frau, den stellvertretenden Landrat Ernst Buddenberg, die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll, den Direktor der Kreissparkasse Düsseldorf Wolfgang Soldin und Frau, Frau Buhr sowie die Vertreter der befreundeten Vereine und der Presse begrüßen.

(Anmerkung: Unter den Gästen waren auch der ehemalige Bürgermeister der Stadt Wülfrath Prof. Dr. Aloys Huning und Frau sowie Karl-Heinz Nacke und Frau.)

Bei seinem Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr für die Chöre ging er auf die vielen Veranstaltungen ein.

Er bedankte sich beim Frauenchor für die Mitwirkung beim KIRCHEN-KONZERT FÜR UNICEF in der evangelischen Kirche in Wülfrath-Düssel und beim Männerchor für die Mitwirkung bei der 9. Gala für UNICEF im Bergischen Land im Opernhaus Wuppertal-Barmen und bei der 5. Mettmanner Maigala zugunsten „Kinder in Not“ in der Stadthalle Mettmann. Er beglückwünsche beide Chöre, dass Sie sich der Aufgabe für den guten Zweck gestellt haben. 

Er dankte den Chören aber auch dem Dirigenten Prof. Thomas Gabrisch sowie Herrn Stephen Harrison für ein wiederum großartiges Konzert in der Stadthalle Erkrath.

 

Der Frauenchor stellte sich auf, um zuerst dem Solisten Thomas Laske bei seinem „Torerolied“ aus der Oper „Carmen“ zuzuhören, am Flügel wurde er von Stephen Harrison begleitet.

 

 

Foto: Herbert Frischen

Thomas Laske bei seinem „Torerolied“ aus der Oper „Carmen“, am Flügel Stephen Harrison.

Nun trat Gudrun Windmann ans Mikrophon und begrüßte alle Anwesenden, sie sagte weiter:

Es ist bei einem Neujahrsempfang immer so, man blickt auf das alte Jahr zurück. Wenn man darin lebt, merkt man gar nicht, was man alles gemacht hat. Wir haben unser 70-jähriges gefeiert auch das 71-ste gleich mit und haben gar nicht mehr gewusst, wie viel wir in den 71 Jahren gemacht haben. Aus diesem Grunde haben wir eine Chronik erstellt.

Ich möchte gerne das erste Exemplar dieser Chronik Herrn und Frau Bander überreichen. Ohne Ihre finanzielle Unterstützung hätten wir das gar nicht geschafft. Hierzu kommen noch zwei andere, die uns ebenfalls finanziell unterstützt haben, Herr Horst Dillenberg und Frau Anna-Maria Schlebusch.

Unser Ehrenmitglied Gretchen von Venrooy ist hier und auch für Sie eine Chronik.

Eine Chronik gehört ins Stadtarchiv und es wäre schön, wenn Sie, Herr Werner, diese weitergeben würden. Auch Ihnen Frau Buhr möchten wir eine Chronik überreichen.


Nun kommen wir zum Musikalischen. Wie das bei Opern und Operetten so ist, sie beginnen mit einer Ouvertüre. Es ist diesmal zwar nur ein Menuett, es ist sicherlich für manchen etwas gewöhnungsbedürftig, aber es macht uns immer mehr Spaß, hören Sie unsere Ouvertüre „Anna Magdalena“ unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch.

Foto: Herbert Frischen

Zu den Ehrungen sagte Gudrun Windmann:

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

 

Für 40 Jahre im Frauenchor ehren wir Erika Petrie. Sie ist auch einmal von Hochdahl weggezogen und ist trotzdem singen gekommen, und dafür möchten wir Dir herzlich danken.

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

 

Auch immer da ist Rosemie Schröder, sie ist immer zur Stelle, eine ganz begeisterte Sängerin, die sich nicht nur zum Singen zur Verfügung stellt. Für 25 Jahre im Frauenchor bekommt Sie die Uhr des Chores.

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

 

Wir haben uns entschlossen, auch nach 10 Jahren im Frauenchor danke zu sagen. Diesmal von ganzem Herzen unserer Katie Proba, die uns nicht nur musikalisch sondern bei allem immer geholfen hat.

Danach brachte der Frauenchor die beiden Lieder „Cantique de Jean Racine“ und „New York, New York“, am Flügel von Stephan Harrison begleitet, zum Vortrag.

Thomas Laske sang „Dann geh’ ich zu Maxim“ aus der Operette „Die lustige Witwe“.

 

Nun hatte der Männerchor seinen musikalischen Auftritt. Detmar von Foerster sagte zum Liedgut des Männerchores folgendes:

Wir versuchen immer wieder, herkömmliche deutsche romantische Chorliteratur zu erhalten, wie das „Ännchen von Tharau“. Wer die Geschichte kennt, es war ein Gedicht für eine Hochzeit in Ostpreußen, das Lied wurde später vertont. Heute erinnert in Ostpreußen nichts mehr an Deutschland, nur das Denkmal von Ännchen von Tharau steht noch und wir singen es jetzt hier in Hochdahl, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch.

Foto: Herbert Frischen

Danach ergriff Detmar von Foerster wieder das Wort, er sagte:

Meine Damen und Herren, auch wir als Männerchor möchte die Gelegenheit nutzen und Ehrungen vornehmen für verdienstvolle Sänger, die über Jahrzehnte dem Verein die Treue gehalten haben.

Ich darf jetzt auszeichnen die Sänger Achim Becker und Edgar Schnütgen.

Foto: Herbert Frischen

Edgar Schnütgen und Achim Becker

Achim Becker bekommt für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Männerchor die silberne Nadel. Er ist ein absolut zuverlässiger und treuer Sänger, herzlichen Glückwunsch.

 

Edgar Schnütgen kommt aus dem Bergischen und zog nach Hochdahl. Er hatte noch nicht die Koffer ausgepackt, da standen wir schon auf der Matte und das erste, was er in Hochdahl gemacht hat, er ist in unseren Chor eingetreten. Dir vielen Dank für 50 Jahre singen bei uns. Herzlichen Dank und für Dich die Urkunde als Ehrenmitglied des Hochdahler Männergesangvereins.

 

Nach der Ehrung sang der Chor ein romantisches Lied mit dem Thema „Heimat“, man bejubelt Portugal,

San Miguel und der Douro, ein Fluss in Portugal, ein wunderschönes Lied, „An die Heimat“.

 

Detmar von Foerster ergriff erneut das Wort, er sagte:

Meine Damen und Herren, ich möchte noch eine Ehrung vornehmen.

Eine Ehrung von ganz besonderem Ausmaß, die aber auch gezeichnet ist von Ernst und Traurigkeit. Unser Kassierer Werner Frischen ist über 50 Jahre Kassierer der Hochdahler Chöre. 

Werner Frischen ist vor einiger Zeit sehr ernst erkrankt und es ist imponierend und überzeugend, wie er nach wie vor hier seiner Arbeit nachkommt, ein sehr stressiger Job.

Man kann Danke sagen, schenken kann man leider dem Werner nicht, was er sich wünscht, wir können nur hoffen, dass er mit den Ärzten zusammen die Krankheit in den Griff bekommt, damit wir noch lange zusammen arbeiten können. Werner herzlichen Dank

Foto: Herbert Frischen

Je eine Rose von den Damen des Vorstandes für Werner Frischen

 

Werner Frischen bedankte sich mit den Worten:

Lieber Detmar, liebe Sängerinnen und Sänger. So viel Ehre habe ich nicht erwachtet, es ist mir sogar etwas peinlich. 50 Jahre Kassierer, was ist das schon? Als ich 1962 vom damaligen Vorsitzenden Willy Höschler gefragt wurde, ob ich den Posten als Kassierer übernehmen wollte, habe ich leichtsinnigerweise ja gesagt. Nun bin ich 50 mal gefragt worden und habe immer wieder ja gesagt. Wie die Zukunft aussieht, weiß ich nicht, hoffen wir das Beste, Danke!

 

Stephen Harrison bat nun ums Wort, er sagte:

Liebe Freunde der Hochdahler Chöre, lieber Werner Frischen. Als ich hörte, dass Herr Frischen heute geehrt werde, habe ich gesagt, ich möchte unbedingt ein paar Worte hier zu Ihnen sprechen. Es ist nämlich so, bei den Konzerten mit den Hochdahler Chören gibt es zwei Menschen, mit denen der Pianist am meistern zu tun hat, es gibt schon drei, den Dirigenten gibt es natürlich auch, aber an erster Stelle ist natürlich Detmar von Foerster zu nennen, der für das künstlerische verantwortlich ist, er engagiert mich für die Konzerte.

Dann gibt es natürlich noch den Mann, der für die Künstler genau so wichtig ist, das ist der Kassierer, denn wenn das Konzert vorbei ist, dann will er auch dafür bezahlt werden. Dafür gibt es einen Mann, den der Künstler gerne nach der Vorstellung sieht, das ist Werner Frischen. Auch ohne seinen Umschlag mit dem Geld ist er ein sehr bescheidener Mensch.

Als ich erfahren habe, das er schwer erkrankt ist, war mir sehr traurig zu Mute aber ich muss sagen, er sieht blendend aus und es scheint, als ob er die Krankheit im Griff hat. Ich möchte hier auch meine Hoffnung ausdrücken, dass Werner Frischen noch sehr lange bei uns als Kassierer und als Sänger ist, dazu meine besten Wünsche.


Ihnen allen ein erfolgreiches und glückliches und vor allen Dingen ein gesundes neues Jahr, Danke.

 

Der Männerchor singt nun das dritte Lied „Das Elternhaus“, ein Lied aus der Romantik, was ganz verklärt das Elternhaus in Erinnerung ruft, gemeinsam mit dem Solisten Thomas Laske

 

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs singen beide Chöre gemeinsam mit Thomas Laske das Lied „Jerusalem“, am Flügel begleitet von Stephen Harrison.

 

Detmar von Foerster lud zum Abschluss des Festaktes zu einem Umtrunk ein.