Neujahrsempfang der Hochdahler Chöre am 17. Januar 2010 im Lokschuppen

Der traditionell im Januar stattfindende Neujahrsempfang im Lokschuppen wurde durch den Protektor beider Chöre, Gottfried Bander, eröffnet. Er wünschte allen viel Glück und Gesundheit.

In seiner Festrede erinnerte Gottfried Bander an das furiose Jubiläums-jahr 2009 mit den vielen Veranstaltungen und Höhepunkten, ein Jahr, das allen Sängerinnen und Sängern viel abverlangt hat.

Es begann mit dem Neujahrsempfang mit Gastsängerin Alexandra von der Weth, weiter mit der ökumenischen Vesper in der St. Franziskus-Kirche, dem 8. Hochdahler Sängerfest im Lokschuppen, der UNICEF-Gala im Opernhaus Wuppertal, dem Chorkonzert im Lokschuppen mit Rückblick auf 100 Jahre Chorgeschichte und Entgegennahme der Zelter-Plakette aus den Händen von Kreisdirektor Martin Richter,

dem geselligen Beisammensein auf dem ehemaligen Biergartengelände des damaligen Restaurant zum Trillser Hof von Adolf Kürten,

wo der Verein im Jahre 1909 gegründet wurde. Gottfried Bander sagte:

Hier durfte meine Familie Gastgeber sein und meine Frau und ich waren glücklich, die Sänger einmal nur für uns zu haben.

Im August folgte das Sommerfest des Männerchores gemeinsam mit dem 75-jährigen Firmenjubiläum von Anna-Maria und Heinz Schlebusch und im Oktober das „Große Herbstfest“ im Lokschuppen. Der krönende Abschluss des Jahres das „Große Jubiläumskonzert“ in der Stadthalle Erkrath mit den Solisten Nataliya Kovalova, Andrej Dunaev und Rolf Broman.

Gottfried Bander sagte zum Schluss seiner Rede:

Liebe Sängerinnen, liebe Sänger, euer Protektor ist gewaltig stolz auf euch und hofft, dass ihr noch viele Jahre eure jetzige Form haltet. Ihr habt im vergangenen Jahr euer Bestes gegeben, viel Zeit geopfert, aber auch viel Freude unter die Menschen gebracht.

 

Danach hieß Detmar von Foerster alle Anwesenden sowie die Sängerinnen und Sänger beider Chöre willkommen. Er konnte viele Ehrengäste begrüßen, den Bürgermeister der Stadt Erkrath Arno Werner mit Gattin, den Stellvertr. Landrat Ernst Buddenberg mit Gattin, die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll, den Filialdirektor der Kreissparkasse Düsseldorf Wolfgang Soldin mit Gattin, den Kulturamtsleiter der Stadt Ulrich Schwab-Bachmann mit Gattin, vom Chorverband Düsseldorf Otto Strittmatter und Helga Anstatt, den Operndirektor der Deutschen Oper am Rhein Stephen Harrison sowie die Vertreter der befreundeten Chöre und die Damen und Herren der Presse.

 

Er sagte weiter, dass wir in diesem Jahr Tische aufgestellt haben, um uns den Umbau nach dem Festakt zu ersparen und so jeder für den sich anschließenden gemütlichen Teil sitzen bleiben kann.

 

Er versprach, dass wir im Jahr Eins nach dem Jubiläum auf hohem Niveau weitermachen werden.

 

Der Frauenchor Hochdahl 1942 eröffnete den musikalischen Teil unter Leitung von Engelbert Buhr, am Flügel begleitet von Stephen Harrison,

mit der heiteren Kantate „Frauenpower“, wo zu den einzelnen Vorträgen einige Damen in Kostümen als „Kleopatra“ (altägyptische Königin), „Maria Theresia“ (Östreich’s Kaiserin), Josephine (Kaiserin der Franzosen) und „Barbie“ auftraten.

Foto: Herbert Frischen

„Frauenpower“

mit Kleopatra, Maria Theresia, Josephine und Barbie

 

 

Gudrun Windmann, die 1. Vorsitzende des Frauenchores, konnte einige Sängerinnen für langjährige Mitgliedschaft im Frauenchor ehren.

 

                                             Fotos: Herbert Frischen

 

Für 60 Jahre im Frauenchor wurde Helga Ruhr (Foto rechts) sowie Christel Beckmann und Ilse Clemens für 25 Jahre (Foto links) geehrt.

Gudrun Windmann konnte 18 weitere Sängerinnen für 10 bis 15 Jahre Zugehörigkeit zum Frauenchor mit einer Rose ehren.

 

Der Frauenchor beendete seinen Auftritt mit dem Lied: „Wir Frauen von Format, jede ist ein Unikat, einzigartig, einfach toll, wunderschön, geheimnisvoll“.

 

Nun war es an der Zeit, den Überraschungsgast des heutigen Tages vorzustellen.

Detmar von Foerster sagte, dass durch die Verbindung über Stephen Harrison zur Deutschen Oper am Rhein wir immer mit Solisten erster Klasse bedient werden.

Der heutige Stargast ist in den Titelrollen von „Salome“, „Tosca“ und „Die lustige Witwe“ zu hören. In der Aufführung von „Porgy and Bess“ in Dresden und Düsseldorf feierte sie als einzige deutsche Sängerin Triumpfe, die Sopranistin Morenike Fadayomi von der Deutschen Oper am Rhein.

 

Foto: Herbert Frischen

Morenike Fadayomi

 

Die SopranistinMorenike Fadayomi wurde mit viel Applaus empfangen.

 

Morenike Fadayomi, am Flügel begleitet von Stephen Harrison,verzauberte mit der glänzenden „Arie der Wally“ aus der Oper „La Wally“ (Die Geier Wally) und mit „Ich weiß es selber nicht - meine Lippen sie küssen so heiß“ aus der Operette „Giuditta“ von Franz Lehàr die geladenen Gäste.

 

Nun hatte der Männerchor unter Leitung von Engelbert Buhr, am Flügel begleitet von Stephen Harrison, seinen Auftritt mit dem Lied „Slowenischer Weinstrauß“ (Süßen Wein wir trinken) mit einem Solo, gesungen von unserem Sangesfreund Lutz Franke.

Foto: Herbert Frischen

Der Männerchor und Lutz Franke mit

„Süßen Wein wir trinken das ist eine Freud“

 

Es folgten die Lieder „Wenn Zigeuner Hochzeit machen“, „Heija, wir Zigeuner sind da“ und „Ticino e Vino“.

 

Detmar von Foerster konnte die Sänger Ernst Beckmann und Hans Dieter Pischka für 25 Jahre Mitgliedschaft im Männerchor ehren.

Foto: Herbert Frischen

Ernst Beckmann (zweite Reihe links,)

Hans Dieter Pischka und Detmar von Foerster

 

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs sang Morenike Fadayomi „Summertime“ aus „Porgy and Bess“. Sie wurde mit tosendem Applaus verabschiedet.

Foto: Herbert Frischen

(v.l.)Stephen Harrison, Morenike Fadayomi und Detmar von Foerster

 

Dann war Feiern angesagt bei Schnittchen, Sekt, Bier und alkoholfreien Getränken.

 

Der Sekt wurde von unserem Sangesbruder Dieter Feilen und seiner Lebensgefährtin Margot Printz gespendet.

 

Die Rheinische Post schreibt: (Auszug)

 

Chöre empfangen berühmten Opernstar

ERKRATH Den Organisatoren des Neujahrsempfangs der Hochdahler Chöre im Lokschuppen gelang die liebenswürdige Kombination von Kulturerlebnis auf hohem Niveau und Familienfeier der Sänger mit Freunden und Angehörigen.

Die weltberühmte Sopranistin der Deutschen Oper am Rhein, Morenike Fadayomi, war Glanzlicht und Höhepunkt der musikalischen Matinée. Ihre Arie aus der Oper La Wally berührte die Zuhörer, Zugabe wurde gefordert. Die Welt der Operette betrat die Sängerin mit dem Liebeslied „Meine Lippen, sie küssen so heiß“. Später folgte noch „Summertime“ aus Porgy and Bess. Dem musikalischen Begleiter der Chöre, Stephen Harrison, sind die hervorragenden Kontakte zur Düsseldorfer Oper zu verdanken. Und dem Protektor der Hochdahler Chöre, Gottfried Bander, ist so manche Verwirklichung ereignisreicher musikalischer Unternehmungen zu verdanken. Dieser Symbiose verdanken die Hochdahler Sänger viel. Sie danken es mit musikalischer Begeisterung. Unter Leitung von Engelbert Buhr präsentierten sie mehrere Zigeuner- und Weinlieder. Der Frauenchor Hochdahl präsentierte ein launiges Potpourri bekannter Melodien. Bei den Texten ging es da um Frauenpower in der Weltgeschichte und in Hochdahl.