Neujahrsempfang der Hochdahler Chöre am 11. Januar 2009 im Lokschuppen

100 Jahre Hochdahler Männergesangverein 1909

Der traditionell am zweiten Sonntag im Januar stattfindende Neujahrsempfang im Lokschuppen war die Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr des Hochdahler Männergesangvereins 1909.

Der Festakt wurde durch den Protektor beider Chöre, Gottfried Bander, eröffnet. Er begrüßte alle Anwesenden, unter ihnen die Ehrengäste, den Landrat des Kreises Mettmann Thomas Hendele, den Bürgermeister der Stadt Erkrath Arno Werner, die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll, den Vorsitzenden des Chorverbandes NRW Hermann Otto, den Leiter der Kreissparkasse Erkrath Wolfgang Soldin, Heinz-Dieter Engelen, der den Chor großzügig unterstützt, den Künstlerischen Betriebsdirektor der Deutschen Oper am Rhein Stephen Harrison, die Vertreter der befreundeten Chöre und die Damen und Herren der Presse.

In einem Grußwort erinnerte Gottfried Bander an die hundertjährige Geschichte des Männerchores vom Trillser Männergesangverein zum Hochdahler Männergesangverein 1909.

Foto: Herbert Frischen

Die geladenen Ehrengäste

 

Der Frauenchor Hochdahl 1942 eröffnete den musikalischen Teil, unter Leitung von Engelbert Buhr, mit „Es blinken so lustig die Sterne“ und „Chor der Hexen“, am Flügel von Stephen Harrison begleitet.

Foto: Herbert Frischen

Der Frauenchor „Es blinken so lustig die Sterne“

 

Der 1. Vorsitzende des Männerchores, Detmar von Foerster, hieß nun alle Gäste sowie die Sängerinnen und Sänger beider Chöre zu der feierlichen Eröffnungsveranstaltung aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums willkommen. Er blickte auch zurück auf die letzten Hundert Jahre des Chores und erwähnte, dass es der Chor vor 50 Jahren nicht leicht hatte.

Die Leistungsstärke des Männerchores haben wir in den letzten Jahren ausschließlich unserem Chorleiter Engelbert Buhr sowie unserem Protektor Gottfried Bander, natürlich auch den Sängerinnen und Sängern zu verdanken.

Nun war es an der Zeit, das Geheimnis um den Überraschungsgast des heutigen Tages zu lüften. Detmar von Foersters Ankündigung war wie folgt: „Sie war schon Gast bei einem unserer Galakonzerte in Erkrath, dann wurde sie leider krank, aber heute ist sie wieder vollkommen gesund, die Sopranistin Alexandra von der Weth.“

Foto: Herbert Frischen

Stephen Harrison und Alexandra von der Weth

 

Bevor der Frauenchor sein Lied „Balkanfeuer“ zu Gehör brachte, galt es, noch zwei verdiente Sängerinnen für 50 Jahr Singetätigkeit im Frauenchor zu ehren, und zwar Gisela Becker und Elfriede Schedereit. Beide erhielten eine Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft. Christel Feldmann wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Foto: Herbert Frischen

(von links) Elfriede Schedereit, Gisela Becker

 

Jetzt hatte der Jubelchor seinen Auftritt unter der Leitung von Engelbert Buhr mit dem a cappella gesungenen Lied „Amin“ und dem „Pilgerchor“ aus Tannhäuser, von Stephen Harrison am Flügel begleitet.

Foto: Heiner Schnieders

Der Jubelchor

 

Detmar von Foerster konnte die Sänger Ludwig Ruhr und Rudi Schlechta ebenfalls für 50 Jahre Mitgliedschaft im Hochdahler Männergesangverein zu Ehrenmitgliedern ernennen und eine Urkunde überreichen.

Foto: Herbert Frischen

(von links) Rudi Schlechta, Ludwig Ruhr, Detmar von Foerster

 

Nach dem erneuten Auftritt von Sopranistin Alexandra von der Weth mit dem überzeugt vorgetragen „Meine Lippen die küssen so heiß“, mit dem Sie das Publikum begeisterte, war Gelegenheit, dem Jubelchor zu gratulieren.

Zu den Gratulanten gehörten, der Vorsitzenden des Chorverbandes NRW Hermann Otto, Bürgermeister Arno Werner, die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll, Landrat Thomas Hendele, Monika Krüger vom Frauenchor Erkrath 1997, Fred Holzheuer vom MGV Sängerbund 1882 Erkrather, Gerd Rosenkranz vom Männerchor 1980 Solingen, Anna-Maria Schlebusch und Wolfgang Soldin von der Kreissparkasse.

Alle hatten ein Geschenk mitgebracht, doch seien hier besonders die 100 roten Rosen hervorzuheben, die Anna-Maria Schlebusch an die Sänger sowie an Herrn Buhr und Herrn Bander verteilte. Der Leiter der Kreissparkasse Erkrath, Wolfgang Soldin, hatte ein wertvolles Geschenk mitgebracht, einen großen Scheck.

Foto: Herbert Frischen

Detmar von Foerster und Wolfgang Soldin

 

Danach sang der Männerchor das Lied „Suliko“ mit einem Solo, gesungen von Lutz Franke.

Foto: Herbert Frischen

100 rote Rosen für den Jubelchor

 

Gudrun Windmann, die Vorsitzende des Frauenchores, gratulierte dem Chor. Der gesamte Vorstand des Frauenchores übereichte dem Vorstand des Männerchores je eine Notenmappe.

Alexandra von der Weth hatte mit dem „Vilja-Lied“ von Lehár alle Zuhörer im Lokschuppen zum Mitsingen gebracht.

Der Männerchor beendete den festlichen Teil mit dem „Eröffnungschor“ aus der Oper Ernani.

Der Jubelchor hatte auch ein Geschenk zu vergeben. Alle Gäste erhielten eine Flasche Sekt mit einem eigens für das Jubiläum entworfenen Etikett.

Dann war Feiern angesagt bei Schnittchen, Sekt, Bier und alkoholfreien Getränken.