Neujahrsempfang der Hochdahler Chöre am 13. Januar 2008 im Lokschuppen

Der schon traditionell am zweiten Sonntag im Januar stattfindende Neujahrsempfang im Lokschuppen war auch, wie in den Vorjahren, durch besondere Ehrungen geprägt

Der Festakt wurde durch den Protektor beider Chöre, Gottfried Bander, eröffnet. Er begrüßte alle Anwesenden, unter ihnen die Ehrengäste Bürgermeister Arno Werner mit Gattin, die stellvertretende Bürgermeisterin Edeltraut van Venrooy, den stellvertretenden Landrat Ernst Buddenberg, die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll, den Künstlerischen Betriebsdirektor der Deutschen Oper am Rhein, Stephen Harrison, den Leiter der Kreissparkasse Düsseldorf, Joachim Lederer mit Frau, den befreundeten Chorleiter Willi Braekeler, die Moderatorin des letzten Konzertes, Frau Annemarie Wilke mit Mann, die Vertreter der befreundeten Vereine und die Damen und Herren der Presse.

Foto: Herbert Frischen

Die geladenen Gäste


Gottfried Bander hielt einen kurzen Rückblick über die musikalischen Höhepunkte des Jahres 2007. Er erinnert sich gerne an die Konzertreise mit dem Männerchor nach Breslau, Krakau und Dresden und an das Galakonzert mit dem Tenor Gorby Welch in der Stadthalle Erkrath.

Danach begrüßte Detmar von Foerster alle Anwesenden und führte durch das Programm.

Der Männerchor eröffnete den musikalischen Teil, unter der Leitung von Chorleiter Engelbert Buhr, mit "Herrlicher Baikal", mit einem Bass-Solo gesungen von Lutz Franke, mit "Babicka" und "Heija, wir Zigeuner sind da", alle Vorträge von Stephen Harrison am neuen Flügel begleitet.

Foto: Heiner Schnieders

Als nächstes zeigte die Pianistin Yoo-Kyoung Suck (Korea), aus der Meisterklasse von Prof. Schenk an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, erneut ihr Können.

Sie ist bereits vom Festakt zur feierlichen Übergabe des gespendeten Flügels bekannt

Foto: Herbert Frischen

Pianistin Yoo-Kyoung Suck


Sie brachte die "Rhapsody in blue" von George Gershwin zum Vortrag und erhielt dafür tosenden Applaus.

Nach dem Solovortrag von Lutz Frank "Der Kartenspieler", am Flügel von Engelbert Buhr begleitet, hatte der Frauenchor seinen Auftritt.

Der Frauenchor, unter der Leitung von Engelbert Buhr, brachte die "Mittelmeerreise" zu Vortrag.

Danach ehrte Gudrun Windmann die Sängerin Gisela Schnieders für 40-jährige Zugehörigkeit zum Frauenchor und überreichte ihr eine Armbanduhr mit Widmung des Frauenchores sowie einen Blumenstrauß.

Christel Wallmeier wurde für 25 Jahre als Kassiererin des Frauenchores geehrt, ihr wurde als Dank ein Blumentopf mit einer Kamelienpflanze (Camellia japonica) überreicht.

Als nächsten Programmpunkt brachte der Frauenchor das Lied "Eins und eins" zum Vortrag.

Foto: Herbert Frischen

Höhepunkt des Festaktes stellte Detmar von Foerster nun den Überraschungsgast des heutigen Tages vor.

Er sagte: Beim Konzert im November in der Stadthalle war er durch Krankheit verhindert, doch heute ist er da, der russische Tenor Andrej Dunaev von der Deutschen Oper am Rhein.

Der Moskauer Startenor wurde mit großem Jubel und Beifall empfangen. Er sang, am Flügel begleitet von Stephen Harrison, als erstes "Catari" von Salvatore Cardillo, sodann "Mattinata" von Francesco Paolo Tosti. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltenden Beifallsstürmen und forderte eine Zugabe.

Mit "O sole mio" von Eduardo Di Capua verabschiedete sich Andrej Dunaev vom Hochdahler Publikum.

Foto: Herbert Frischen

Startenor Andrej Dunaev mit Stephen Harrison am Flügel

 

Die NEUE RHEINZEITUNG schrieb:

Stimmgewaltige Überraschung

Auf dem Neujahrsempfang der Hochdahler Chöre gab es eine stimmgewaltige Überraschung: Tenor Andrej Dunaev kam und begeisterte.

Andrej Dunaev konnte hier im Lokschuppen mit seiner guten Akustik seine herrlichen Gesangskünste präsentieren, man spürte, dass es ihm auch Freude gemacht hat, hier aufzutreten.

Zum Abschluss des Festaktes sang der Frauenchor "Sag beim Abschied leise Servus".

Damit endeten die musikalischen Darbietungen als ein Dankeschön an die treuen Freunde und Förderer beider Chöre.