Chorreise des Männerchores nach Goslar und in den Harz                             vom 3. bis 6. Juni 2016

Die Fahrt begann für 45 Sänger und drei Freunde des Chores am Freitagmorgen um 7:30 Uhr von den Hochdahlarkaden Richtung Goslar.

 

Gegen Mittag erreichten wir Goslar, wo uns unser Reiseleiter Lothar Schmidt am Parkplatz der Kaiserpfalz zum Stadtrundgang erwartete.

 

Foto: Wolfgang Klocke

Mit Reiseleiter Lothar Schmidt bei der Stadtführung durch Goslar

 

Goslar, die tausendjährige Kaiserstadt. Die Altstadt mit ihren imposanten Bauwerken verschiedener Epochen und den vielen alten Fachwerkhäusern wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Foto: Wolfgang Klocke

Am Marktplatz in Goslar

Auf dem Rathausplatz war das erste Ständchen fällig. Anschließend stand bis zum Einschecken im Hotel um 16:30 Uhr die Zeit in Goslar zur freien Verfügung.

Foto: Wolfgang Klocke

 

 

 

 

 

 

 

Ankunft im

"Ramada Hotel Bären"

in Goslar

Foto: Wolfgang Klocke

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemütliches Beisammensein am Abend

im Hotel,

Prosit

Am Samstagmorgen fuhren wir mit unserem Reiseleiter Lothar Schmidt nach Wernigerode mit einer Stadtführung durch den historischen Stadtkern mit den aufwendig restaurierten farbenfrohen Fachwerkhäusern.

Foto: Wolfgang Klocke

Der Marktplatz mit dem Rathaus von Wernigerode

Weiter ging die Fahrt zur Welterbestadt Quedlinburg in die Altstadt mit den vielen Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten.

Foto: Wolfgang Klocke

Hier auf der Rathaustreppe haben wir den Besuchern dieser Stadt ein Ständchen gesungen.

 

Nach dem sich jeder gestärkt hatte, ging es am Nachmittag hinauf zum Schloss. Das Schloss Quedlinburg befindet sich auf dem Schlossberg.

 

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Thale zum Hexentanzplatz. Er gehört zu der bekanntesten Attraktion im Harz. Der Legende nach versammelten sich hier die Hexen, um gemeinsam zum Blocksberg zu fliegen.

Foto: Wolfgang Klocke

Eine der vielen Hexen auf dem Hexentanzplatz

Von hier oben hat man einen herrlichen Blick weit in das Harzvorland. Am frühen Abend ging es zurück zum Hotel in Goslar.

 

Der musikalische Höhepunkt der Reise für den Hochdahler Männerchor war am Sonntagmorgen die musikalische Mitgestaltung der Hl. Messe in der katholischen Pfarrkirche St. Jakobi in Goslar.

Der Chor hatte sich hinter dem Altar für die gesamte Zeit der Messe aufgestellt, wo uns Pfarrer Peter Gerloff begrüßte und uns der Gemeinde vorstellte.

Der Chor sang, unter der Leitung von Herbert Frischen, zum Gloria „Die Himmel rühmen“ und nach der Predigt „Ich bete an die Macht der Liebe“. Zur Gabenbereitung sang der Chor „Sanctus“, aus der Deutschen Messe und nach der Kommunion das „Amin“.

 

Zum Abschluss der Messe bedankte sich Pastor Gerloff beim Chor, er sagte u. a.:

Zum Schluss das Amin in russischer Sprache, also Amen, Ehre sei Dir erhabener Gott. Wer ein bisschen russisch kann, konnte es vielleicht verstehen. Es ging ein Hauch von Russland hier durch unsere Kirche, ganz herzlichen Dank.

Pastor Gerloff und die vielen hundert Gottesdienstbesucher spendeten lang anhaltenden Beifall.

Foto: Wolfgang Klocke

Der Männerchor in der Kath. Pfarrkirche St. Jakobi in Goslar

Nach dem Gottesdienst ging die Fahrt mit unserer neuen Reiseleiterin Julika Pritchad zum Besucherbergwerk Rammelsberg.

Nach über 1000 Jahren Erzförderung wurde das Bergwerk 1988 stillgelegt und seit 1992 gehört das Besucherbergwerk zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Casino Rammelsberg war zuerst eine Mittagspause geplant. Danach wurde eine Fahrt mit der Grubenbahn angeboten.

Foto: Wolfgang Klocke

Die Fahrt mit der Grubenbahn 500 Meter in den Berg

Auf der Tagesförderstrecke ging es 500 Meter in den Berg hinein, wo uns ein Grubenführer die Tätigkeiten des Bergmanns erklärte und demonstrierte, wie sich die schwere Arbeit der Bergleute mit dem Einsatz von Maschinen veränderte.

Nach der Bergwerksbesichtigung fuhren wir weiter zur Gustav-Adolf-Stabkirche in Hahnenklee. Sie ist nach dem Vorbild einer norwegischen Stabkirche -ganz aus Holz- 1907/1908 erbaut worden.

Foto: Wolfgang Klocke

 

 

 

 

Die Stabkirche in Hahnenklee

 

Hier in der Kirche konnten wir mit einigen Liedern die Akustik prüfen und die vielen Besucher erfreuen.

Am späten Nachmittag fuhren wir zum Ortsteil Clausthal in der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld weiter, um dort die größte Holzkirche Deutschlands zu besichtigen.

Die evangelisch–lutherische Marktkirche zum Heiligen Geist, die ganz aus Eichen- und Fichtenholz erbaut und  im Jahre 1642 eingeweiht wurde, bietet Platz für 1200 Besucher.

Foto: Wolfgang Klocke

 

 

 

Die Marktkirche in Clausthal

 

Leider war es uns nicht vergönnt, die Kirche zu besichtigen. da sie ab 17:00 Uhr geschlossen ist und wir eine Viertelstunde zu spät waren.

Am Montagmorgen nach dem Frühstück wurde die Heimreise angetreten.

Ein weiterer Höhepunkt auf der Rückfahrt war der Besuch der Autostadt Wolfsburg mit dem Museum und dem Freizeitpark der Volkswagen AG in unmittelbarer Nähe des Volkswagenwerkes und direkt am Mittellandkanal.

Hier wurde uns eine Erlebnisführung durch die Ausstellung im „ZeitHaus“ angeboten. Hier sind an originalen Schnittmodellen die einzelnen Schritte der Fahrzeugproduktion vom Presswerk bis zum fertigen Fahrzeug dargestellt.

Weiter durch das Automobilmuseum mit einer großen Vielfalt von Automobilen aus verschiedenen Epochen.

Foto: Wofgang Klocke

Erlebnisführung durch die Ausstellung im „ZeitHaus“

Zum Abschluss unternahm der Chor eine einstündige Bootsfahrt auf dem Mittellandkanal.

Foto: Wolfgang Klocke

Bootstour auf dem Mittellandkanal

Gegen 19:30 Uhr traf der Bus wieder in Hochdahl ein. Damit endete eine schöne Reise mit vielen Erlebnissen und Eindrücken.

 

Herzlichen Dank an unseren Organisator und Planer der Reise Wilfried Pfeiffer.