Konzertreise des Männerchores nach Schleswig vom 30. Aug. bis 2. Sept. 2012

Für 50 Sänger und einen Freund des Chores sowie Chorleiter Prof. Thomas Gabrisch begann die Fahrt am Donnerstagmorgen um 6:00 Uhr von den Hochdahl-Arkaden Richtung Schleswig.

Nach einer Frühstückspause im Rasthaus „Dammer Berge“ ging die Fahrt weiter nach Wischhafen, um mit der Fähre die Elbe nach Glückstadt zu überqueren. Nach dem Mittagessen in Kleve bei Itzehoe ging es weiter nach Schleswig zur Hotelunterkunft.

Zum Abendessen wurde ein norddeutsches Gericht „Bim, Boon und Speck“ serviert. Anschließend war „Klönschnak“, ein gemütliches Beisammensein, gemeinsam mit den Schleswiger
Chören, angesagt.

 

Karl-Heinz Leven hat mit seinem Wagen den Sangesbruder Lutz Franke in Haselünne bei Meppen abgeholt, um die Konzertreise mitzumachen. Lutz ist Anfang des Jahres aus gesundheitlichen
Gründen ins Emsland gezogen, er bleibt aber noch bis zum Jahresende Mitglied des Chores.

 

Am Freitag stellte uns die Hotelleitung einen Stadtführer zur Verfügung. 

Foto: Wolfgang Klocke

Der Brüggemann-Altar im Dom St. Petri

 

Zuerst wurde der Schleswiger Dom „St. Petri“, erstmal 1134 schriftlich erwähnt, besichtigt mit seinem berühmten „Brüggemann- oder Bordesholmer Altar“ aus Eichenholz mit 12,60 Meter Höhe, mit 392 Figuren, die die biblische Geschichte von der Gefangennahme Jesu bis
Christi Himmelfahrt darstellt.

Nach dem „Heilig, heilig“ ging es weiter zur Altstadt zum Schleswiger Holm, ein Viertel mit kleinen Fischerhäusern, die sich um den kleinen Friedhof, mit einer kleinen Kapelle
in der Mitte, herum gruppieren. Die Siedlung reicht bis in das Jahr 1000 n. Chr. zurück.


Weiter ging es zum Hafen, wo es die Gelegenheit gab, einen Imbiss einzunehmen. (Der Matjes und die Krabben waren
„in“)

Nach der Mittagspause fuhren wir zum Wikinger-Museum „Haithabu“ vor den Toren Schleswigs.

Nach der Rückkehr im Hotel und dem Abendessen war die Generalprobe für das morgige Konzert angesagt.

 

Am Samstag fuhren wir zur fürstlichen Residenz Schloss Gottorf aus dem 17. Jahrhundert, eines der bedeutendsten archäologischen Museen für Kunst- und Kulturgeschichte in Deutschland.

Im Anschluss daran fuhren wir nach Kappeln, wo wieder die Gelegenheit war, Matjes und Krabben zu probieren. Dann ging es an Bord des Raddampfers „Princess“, der uns nach Lindaunis, mit der sehenswerten Klappbrücke, brachte, wo auch der ZDF Film „Der Landarzt“ gedreht wurde.

Hier wartete der Bus auf uns, der uns nach Süderbrarup brachte, wo wir in die „Angelner Dampfeisenbahn“ mit historischen Wagen umstiegen. Der Zug brachte uns zurück nach Kappeln.

Foto.: Wolfgang Klocke

Die Angelner Dampfeisenbahn

Dann ging es zurück zum Hotel zum Abendessen und zum Einsingen für den Höhepunkt der Konzertreise, das Konzert am Samstagabend gemeinsam mit dem „MGV Germania“ und „MGV Schuby / Brekling“ aus Schleswig, unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Torsten Dahl.

 

Das Konzert wurde vom MGV Germania eröffnet, in dem der Bruder unseres Sängers Ernst Beckmann singt, mit „Mein Schleswig“, „Musical Express“ und „Das Lied der Berge“.

Danach sang der MGV Schuby / Brekling die Lieder „Frohsinn lacht uns heut“, „Mit Rucksack, Hut und Wanderstock“, „Mein Schleswig-Holstein“ sowie „All die schönen Jahre“.


Der Hochdahler Männerchor, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, begrüßte die Konzertbesucher mit „Es grüßet Euch mit Herz und Hand“. Dann folgten die Lieder „Vineta“, „Kloster Grabow“, „Suliko“ und „Die Zwölf Räuber“ beide mit Lutz Franke als Solist, „Marina“ und
„Erhebet das Glas“ aus der Oper Ernani.

 

 

 

 

Nach der Pause sangen die beiden Schleswig-Chöre weitere acht Lieder, wie z.B. „Der Fahrstuhl nach oben“, „ABBA Querbeet“ oder „Lieder so schön wie der Norden“.




Foto oben:
Männergesangverein Germania

Foto rechts:

Männergesangverein Schuby / Brekling




Beide Fotos: Wolfgang Klocke








Der Hochdahler Männerchor sang im zweiten Teil „Die Himmel rühmen“, „Das Morgenrot“, „Dir singen wir“ und „Sonntag ist’s“.

 

Die ca. 400 Zuhörer forderten von den Hochdahlern noch Zugaben, die mit „Jacob’s Ladder“ und „Aus der Traube in die Tonne“ erfüllt wurden.

Foto: Wolfgang Klocke

Nach dem Konzert war noch gemütliches Beisammensein angesagt.

Foto. Arno Erfort

Einer der

 

 

 

 

 

Einer der ältesten Sänger, Lothar Becker mit 81 Jahren, und der jüngste Sänger, Christoph Hahn mit 19 Jahren, sie waren beide mit auf der Reise.

Schleswiger Nachrichten - Mittwoch, 05.09.2012

 

Höhepunkt der Chorsaison

 

Schleswig

Für den Schleswiger Männergesangverein „Germania“und ihre Sänger-Kollegen aus Schuby und Brekling war es der Höhepunkt der Saison.

Im nahezu voll besetzten Saal des Hotels „Hohenzollern“ traten sie gemeinsam mit dem renommierten Hochdahler Männergesangverein von 1909 aus dem Rheinland auf. Dieser Chor unter der Leitung von Professor Thomas Gabrisch spannte den Bogen von Liedern der Romantik bis hin zu Auszügen aus der Oper „Ernani“ von Giuseppe Verdi. Die gastgebenden Chöre unter der Leitung von Marita Trottow-Knoch und Uwe Gause deckten dazu das gesamte Spektrum des heutigen Chorgesangs ab.
 

Am Sonntagmorgen Abreise zurück nach Hochdahl. Die Fahrt ging über die Köhlbrandbrücke nach Hamburg-Wilhelmsburg, um dem Vater von Prof. Gabrisch zum 91. Geburstag ein Ständchen zu bringen.

Foto: Wolfgang Klocke

Der Chor beim Geburtstagsständchen für den Vater von Prof. Gabrisch

 

Die Meinung aller Mitreisenden, es war eine schöne Chorreise.

 

Ein Dank von allen Mitreisenden an Ernst Beckmann, der die Konzertreise organisiert hat.