Konzertreise des Hochdahler Frauenchores nach San Marco di Castellabate, einem der schönsten Dörfer Italiens vom 6. bis 13. September 2014

Am frühen Morgen des 6. Septembers treffen sich 32 Sängerinnen, Chorleiter Prof. Thomas Gabrisch, die Vorsitzende des Chorverbandes Düsseldorf Frau Christel Paschke-Sander und mitreisende Partner und Fans, insgesamt 61 Personen, am Flughafen Düsseldorf.

Die fröhliche Gruppe muss durch den Streik des italienischen Bodenpersonals 2 Stunden auf den Abflug nach Neapel warten. Dann aber beginnt eine wunderbare Reise unter der Leitung der Reiseleiter Eckert Blechschmidt und Walter Verburg, die uns am Flughafen Neapel empfangen und uns danach durch die Stadt führen.

 

Wir wohnen in San Marco in der Fondazione Passarelli Stiftung, eine wunderschöne Wohnanlage mit großen Räumen, einem kleinen Konzertsaal, Bibliothek, einem Speisesaal und einer Dachterrasse hoch über dem Golf von Salerno. (Die beiden Reiseleiter gehören ebenfalls zur Fondazione Passarelli Stiftung.) Der mit Palmen, Olivenbäumen und Bananenpflanzen umwachsene Swimmingpool vermittelt den Eindruck, im Paradies gelandet zu sein. Durch die herrliche Gartenanlage führt ein kurzer Weg zur Badebucht am Meer.

 

Ein reichhaltiges Ausflugsprogramm macht uns mit der Schönheit Kampaniens vertraut.

 

Am Sonntag, dem 7. September erkunden wir fußläufig den Ort San Marco, ein hübsches kleines Fischerdorf und genießen die sommerliche Wärme.

 

Auf dem Marktplatz testen die Sängerinnen schon einmal die Akustik für das geplante Konzert am Mittwochabend.

Foto: Frank Pütz

Der Frauenchor auf dem Marktplatz in San Marco

beim Prüfen der Akustik für das Konzert am Mittwoch

 

Am Montag, dem 8. September fahren wir auf atemberaubenden engen Straßen über den Monte Lattari nach Amalfi hinab. Nach der Besichtigung des prachtvollen Domes St. Andrea singt der Chor ein stimmungsvolles Ave Maria.

 

Den Gesamteindruck der schönen Amalfiküste haben wir in Ravello, einem kleinen Bergdorf hoch über Amalfi. Auf der Aussichtsterrasse der Villa Cimbrone singt der Chor spontan aus Lebensfreude das Sterntaler Lied.

 

Foto: Frank Pütz

Auf der Freitreppe vor dem Dom von Amalfi

 

Dienstag 9. September, Fahrt nach Castellabate mit Panoramablick über den Golf von Salerno.

 

Mittwoch, 10. September. Am Morgen fahren wir nach Salerno, in die Stadt mit der Burg der Langobarden ist wieder ein Gesang wert. Diese alte Stadt, von den Etruskern im 5.Jahrhundert v.Chr. gegründet, mit herrlichen Palästen, einem Dom in arabisch normannischem Stil erbaut, lässt uns staunen. Nach soviel Geschichte ist ein Bummel über die moderne, dicht gedrängte Fußgängerzone ein Spaß mit Schnäppchenjagd.

 

Das Konzert am Mittwochabend fand auf dem Marktplatz in San Marco statt.

Der Frauenchor unter der Leitung von Chorleiter Prof. Thomas Gabrisch konnte sich den vielen italienischen Gästen und eigenen Fans präsentieren mit den Liedern „Rossinian“, „Mittelmeerreise“, „Ave Maria“, Cantique de Jean Racine“ und „Ich gehör nur mir“. Der Frauenchor wurde am Flügel begleitet von Francesco Vincenco aus Salerno.

Der Solist Francesco Formicola, Tenor, sang „Hymne an Caruso“ von Liedermacher Luco Daller, am Flügel begleitet von Francesco Vincenco.

 

Foto: Frank Pütz

Konzert auf dem Marktplatz in San Marco unter freiem Himmel

 

Leider musste das Konzert nach einer halben Stunde abgebrochen werden, da der einsetzende Regen die elektrische Anlage außer Kraft setzte. Sängerinnen und Zuhörer flüchteten in die nahe gelegene Pizzeria.

 

Nach dem abgebrochenen Konzert traf man sich im Restaurant Trattoria zum gemütlichen Ausklang des Konzertabends. Mit Verdi’s Chor aus Nabucco „Zieht, Gedanken“ in italienischer Sprache a capella gesungen, konnte der Frauenchor, gemeinsam mit dem Solisten Francesco Formicola, die Anwesenden erfreuen. Dieses Lied war als Zugabe beim Konzert vorgesehen. Francesco Formicola erfreute noch mit dem Lied „O sole mio“.

 

Donnerstag, 11.September. Eine zweistündige Bootsfahrt von Salerno nach Capri bei schönstem Wetter bleibt in der Erinnerung.

 

Freitag, 12. September. Zu den beeindruckenden Ausflügen gehört die Besichtigung von Paestum, wo wir die 2.500 Jahre alten Tempel der Griechen bewundern können.

Am Freitagabend wird das abgebrochene Konzert im Hause wiederholt, der Pianist aus Salerno ist wieder mit dabei, nur der Tenor hatte Terminschwierigkeiten.

Hier konnten auch die Lieder „Ich gehör nur mir“, „Kann es wirklich Liebe sein“, „Ich gefall mir“, „Mich trägt mein Traum“ und „Danke für die Lieder“, die wegen des Abbruches nicht zur Aufführung kamen, nachgeholt werden.

 

Foto: Frank Pütz

Konzertwiederholung im Fondazione Passarelli

 

Es war ein gelungener Abschluss einer sehr gut organisierten Chorfahrt.

Foto: Frank Pütz

Das mit viel Spaß versuchte Gruppenfoto zeigt die Fröhlichkeit und Begeisterung der Sängerinnen und Mitreisenden.

                                                                                     Bericht: Karin Klaus / Herbert Frischen