Konzertreise des Männerchores nach Südtirol vom 12. bis 17. Juni 2014

Der Männerchor unternahm eine Konzertreise mit Partnerinnen, Gästen und Freunden des Chores in den Süden nach Südtirol.

 

Die Fahrt begann für 41 Sänger, Chorleiter Prof. Thomas Gabrisch, Protektor Gottfried Bander, unser ehemaliger Sänger Lutz Franke und die mitreisenden Partnerinnen und Gäste am Donnerstagmorgen in zwei Bussen um 6:00 Uhr von den Hochdahlarkaden.

 

Die Fahrt führte uns über Wiesbaden, Stuttgart, Ulm, den Fernpass, den Reschenpass und weiter über Meran nach Bozen zum Hotel „Chrys“ der Fam. Pircher, wo wir gegen 18:30 Uhr ankamen.

 

In Südtirol standen uns unsere beiden Busse täglich zur Verfügung.

 

Am Freitagmorgen fuhren wir nach Bozen zur Stadtbesichtigung mit zwei kompetenten Stadtführern. Zuerst ging es in den Dom, wo der Männerchor auch mit „Die Himmel rühmen“ die hervorragende Akustik des Domes prüfte. Danach wurden wir durch die Altstadt von Bozen geführt.

Am frühen Nachmittag ging es weiter nach Kaltern am Kalterer See.

 

Samstagmorgen fuhren wir zu den „Gärten von Schloss Trauttmansdorff“ oberhalb von Meran. Eine einzigartige Erlebniswelt mit einer Gartenlandschaft mit Pflanzen aus aller Welt und mit beeindruckenden Ausblicken auf die umgebende Bergwelt.

 

 

Foto: Wolfgang Klocke

Führung in der Gartenlandschaft „Trauttmansdorff“

 

Nach dem Mittagessen im Restaurant „Moser Hof“ in Schenna ging die Fahrt weiter in die Bergwelt nach Falzeben in 1600 Meter Höhe, unterhalb des Skigebietes „Meran 2000“.

Von hier ging es zurück zum Hotel, um sich für das Abendkonzert vorzubereiten.

Um 20:30 Uhr fand in Algund in der „Peter-Thalguter-Halle“ das  geplante Konzert statt.

Trotz der wenigen Zuhörer in der 400 Besucher fassenden Halle und der nicht guten Akustik führten wir unser Konzert durch.

Zu Beginn sang der Männerchor, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, die Lieder „Der Lindenbaum“, „Suliko“ und „Vineta“. Hier schloss sich Lutz Franke mit dem Solo „Ombra mai Frù“ aus der Oper „Xerxes“ an, am Klavier von Prof. Thomas Gabrisch begleitet.

Prof. Thomas Gabrisch spielte das Klavierstück „Clair de lune“ von Debussy.

Weiter ging es im Programm mit dem Männerchor mit „Die Himmel rühmen“, „Sanctus“ aus der Deutschen Messe und „Ich bete an die Macht der Liebe“, und Lutz Franke mit „Der Vogelfänger bin ich ja“ aus „Die Zauberflöte“ und Prof. Thomas Gabrisch am Klavier mit „Intermezzo“ von Johannes Brahms.

 

Nach einer kurzen Pause ging es weiter im Programm mit dem Männerchor mit dem „Jägerchor“ aus „Euryanthe“, dem „Chor der Schmiedegesellen“ aus „Der Waffenschmied“ und „Erhebet das Glas“ aus „Ernani“ sowie „Conquest of Paradise“, „Rivers of Babylon“ und „You raise me up“, alle sechs Vorträge wurden von Claudia Michel am Klavier begleitet.

Nach einem weiteren Liedvortrag von Lutz Franke mit dem neapoli-tanischen Lied „Torna a surriento“ und einem Klavierstück von Prof. Thomas Gabrisch „Prélude“ von Rachmaninoff war das Konzert beendet.

Foto: Wolfgang Klocke

Abschlussbild vom Konzert in Algund

 

Herzlichen Dank an Lutz Franke und an Claudia Michel.

 

Am Sonntagmorgen begleitete der Männerchor das Hochamt im Dom zu Bozen mit den Liedern „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Sanctus“, „Amin“ und „Jakobs Ladder“, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch.

Foto: Wolfgang Klocke

Der Chor beim Festgottesdienst im Dom zu Bozen

 

Ein besonderer Dank an den Domorganisten, der uns bei allen Liedern mit der Orgel begleitet hat.

 

Nach dem Gottesdienst sang der Chor vor dem Dom noch ein Ständchen mit „Die Sonn’ erwacht“, zur Freude der umstehenden Kirchenbesucher.

Foto: Wolfgang Klocke

Der Männerchor vor dem Dom zu Bozen

 

Am Sonntagnachmittag war ein Besuch der Seiser Alm oder ein Stadtbummel durch Meran angeboten, wofür sich ca. jeweils die Hälfte für Seiser Alm bzw. Meran entschieden haben.

 

Am Montagmorgen ging es auf die Große Dolomitenrundfahrt durch die herrliche Bergwelt mit einem ersten kurzen Halt an dem wunderschön in den Bergen gelegenen Kararsee.

 

 Weiter ging es in Richtung Canazei wo an einem kleinen Bergsee der nächste Halt gemacht wurde und der Männerchor mit einem Lied die Sonne bat hervorzutreten.

Foto: Wolfgang Klocke

Am Pordoi Joch in 2239 Meter Höhe war eine längere Pause mit der Möglichkeit, mit der Seilbahn auf den Sas Pordoi (2950 Meter) in der Sellagruppe zu fahren um hier oben den herrlichen Rundblick zu genießen.

Am Pordoi Joch war auch im „Ristorante Maria“ Gelegenheit, zu Mittag zu essen.

Die Fahrt führte uns weiter über kurvenreiche Pässe hinunter nach Arabba und weiter über kurvenreiche Passstraßen hinauf zum Grödner Joch und weite hinunter nach St. Ulrich im Grödenertal und über Kastelruth zurück nach Bozen.

 

Am Dienstagmorgen um 8:15 Uhr ging es zurück über den Brennerpass, Innsbruck, Kufstein, München, Nürnberg, Frankfurt nach Hochdahl, wo wir gegen 22:30 Uhr ankamen.

 

Es war eine wunderschöne Konzertreise, die allen, die mitgefahren sind, in Erinnerung bleiben wird.