Große Konzertreise des MGV Hochdahl nach Toronto, Ottawa

und Montreal, vom 02. bis 15. Juni 2005.

Leitspruch der Reise "Man kommt als Gast und geht als Freund" 

 Zum dritten Mal ist der Hochdahler Männergesangverein zu einer 14-tägigen Konzertreise in die weite Welt gereist. Nach Vancouver 1997, Südafrika/Namibia 2000 nun die dritte große Reise. 

Ontario, die Provinz der 1000 Seen und 1000 Inseln bietet als absolute Touristenattraktion "Die donnernden Wasser", die indianische Bezeichnung für die Niagara Fälle als grandioses Schauspiel für alle Mitreisenden.

Besichtigt wurden natürlich auch die drei großen Städte Toronto, Ottawa als Hauptstadt der Provinz Ontario und Montreal in der Provinz Quebec.

In Toronto war im CN-Tower, dem bis vor einigen Jahren höchsten Turm der Welt (553 m), im Restaurant in 350 m Höhe für den Chor ein Mittagessen bestellt.

In Ottawa hatten wir eine Führung durch das Parlament. Der Chor gab in den Gewölben mit einer hervorragenden Akustik einige Liedvorträge. Darüber hinaus war auch Zeit, die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen.

Montreal ist eine Stadt mit französischem Einschlag, unter anderem mit herrlichen Kirchen, wie z.B. das größte Gotteshaus Nordamerikas, der "Basilique Notre Dame" oder der gewaltige Kuppelbau der "St. Joseph's Oratory" auf einer Anhöhe, die über 300 Treppenstufen zu erreichen ist.

Die Reiseroute führte auch stundenlang durch kaum besiedeltes Gebiet, dort wo Elch, Wolf und Schwarzbär Zuhause sind. Die gesamte Reiseroute mit zwei Bussen ging insgesamt über 3600 km.

In Kitchener hat der Chor einen Gottesdienst, in deutscher Sprach abgehalten, musikalisch begleitet. 

Foto: Herbert Frischen

Die gesamte Reisegruppe auf der Treppe der "Martyrs' Shrine".
dem einzigen Heiligtum Kanadas.

Im Heiligtum der kanadischen Märtyrer, dem "Martyrs' Shrine" hat der MGV einen Gottesdienst musikalisch begleitet. Unser Auftritt wurde vom lokalen Fernsehsender aufgezeichnet und am Abend gesendet.

Das erste offizielle Konzert war in "Haliburton" in einem sehr schönen Golfhotel. Wir waren Gast des kanadischen Männerchor -Highlands Male Chorus-. Der Hochdahler Chor beeindruckte die vielen Konzertbesucher mit hervorragender Präsentation. Unser Chorleiter Engelbert Buhr verstand es auch auf dieser Reise, die Sänger immer wieder zu motivieren. Für Kanada üblich, für uns überraschend, mussten wir uns kurz vor dem Konzert noch mit der kanadischen Hymne beschäftigen, denn diese und auch die deutsche Hymne wurde am Schluß des Konzertes gemeinsam mit allen Sängern und Gästen gesungen. 

Das zweite Konzert fand in Ottawa mit dem Deutsch Kanadischen Chor -Concordia- statt. Vom Veranstalter gut organisiert, war der Saal fast gefüllt, als wir ankamen, so dass wir uns zu den kanadischen Gastgebern setzen durften. Dort trafen wir Auswanderer aus Ost-, und Süddeutschland, aus Pommern und Sachsen und eine Frau aus Gruiten-Osterholz und ihr Ehemann aus Mettmann. Auch hier gab es viel zu erzählen und alte Erinnerungen wurden ausgetauscht.

Der Hochdahler Männergesangverein hat das Deutsche Lied in Kanada würdig vertreten.

Wieder einmal eine große Reise, die alle tief beeindruckt hat, die gut vorbereitet war und für alle unvergessen bleibt.

Ein besonderer Dank gilt den Sängern Detmar von Foerster, Dieter Feilen, Heinz Lüdgebaucks und Werner Frischen, die diese Reise vorbereitet haben und zum Gelingen der Reise beigetragen haben.

Ein Dank geht auch an das kanadische Reisebüro "Contours Canada LTD", 

hier an Elke und ihren Mann John sowie an die Reiseleiter Karin für Bus 1 und Dieter für Bus 2

 

Die Niagara Fälle.
Die schäumenden Wasser des Niagarastroms verbindet den Eriesee mit dem Ontariosee, er bildet die Grenze zwischen Kanada und den USA. Die Niagarafälle sind zweifellos eines der größten Naturschauspiele Nordamerikas. 
Dieses grandiose Schauspiel war für alle Mitreisenden ein einmaliges Erlebnis. Aus nächster Nähe konnte man die Wasserfälle auch an Deck eines Ausflugbootes erleben.
Im IMEX-Kino neben unserem Hotel wurde uns ein Film über die Wasserfälle gezeigt, in dem man filmisch mitreißend über die Fälle stürzen konnte. 
Links die amerikanischen und rechts die kanadischen Wasserfälle.

Foto: Herbert Frischen

Kitchener, St. Mary's Roman Catholic Church.

Hier in Kitchener hat der Chor den Gottesdienst, in deutscher Sprache, musikalisch mitgestaltet.
Die Gemeindemitglieder hatten alle Kuchen mit in den Gemeindesaal gebracht. Docht gab es nach dem Gottesdienst  bei Kaffee und Kuchen angeregte Unterhaltung mit Deutschen, die fast alle in den 50er Jahren nach Kanada ausgewandert sind.
Bei deutschen Volksliedern floss so manche Träne der Erinnerung an die alte Heimat.
Der Männerchor vor dem Portal der St. Mary's Kirche.

Foto: Herbert Frischen

Der Deutsche Soldatenfriedhof in Kitchener.

Nach dem Gottesdienst fuhr der Chor mit den Mitreisenden zum Deutschen Soldatenfriedhof, wo der Chor ein Blumengebinde niederlegte und der verstorbenen Soldaten mit einem Lied gedachte.
Vor dem Steinkreuz liegt eine Gedenktafel mit folgender Aufschrift:

Auf diesen Gräbern ruhen 187 deutsche Kriegstote.
1914 - 1918  und  1939 - 1945
Sie wurden 1970 aus 36 Orten Kanadas nach hier umgebettet.

Foto: Herbert Frischen

Die Mennoniten in der Gegend um Kitchener. 
(Kitchener  hieß bis zum ersten Weltkrieg Berlin)

Sehr irritierend für das 21. Jahrhundert, wie in der Gegend um Kitchener die Mennoniten leben.
Sie haben keine Autos, Telefon, Computer, Bluejeans und Schmuck gelten ihnen als Teufelswerk. Die Mennoniten
-angesehen als erfolgreiche Bauern- sind eine ganz besondere Einwanderungsgruppe Kanadas. Vor fast 200 Jahren kamen die Anhänger dieser christlichen Wiedertäufersekte aus Deutschland und der Schweiz und leben bis heute ganz nach Sitte ihrer Ahnen. 
Im Mennonitengebiet ist rechts und links jeder Straße je ein separate Spur für die Kutschen.

            Foto: Herbert Frischen

 

 

 

Foto: Herbert Frischen

Toronto, die Metropole am Ontariosee, ist das Wirtschaftszentrum Kanadas.
Der CN-Tower mit seinen 553 Metern ist das Wahrzeichen der Stadt.
Das Drehrestaurant liegt in 350 Meter Höhe, ein Personenaufzug benötigt für diese Höhe nur 58 Sekunden.
Spektakulär der Blick aus dieser Höhe auf die Stadt und die Umgebung.

 

 

 

Foto; Herbert Frischen

 

 

 

Unterhalb des Restaurants befindet sich in 342 Meter Höhe eine Aussichtsplattform mit Glasboden, der für schwindelfreie einen atemberaubenden Blick in die Tiefe erlaubt.

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

 

Gemeinsames Konzert mit dem kanadischen Männerchor 
-Highlands Male Chorus

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

Man sieht es allen Sängern an, dass es Spaß gemacht hat, dieses Konzert gemeinsam zu gestalten.

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

 

Auch nach dem Konzert war gute Stimmung angesagt.

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

Man hat nicht nur gemeinsam gesungen, auch das gemeinsam getrunkene kanadische Bier hat geschmeckt.

Foto: Herbert Frischen

 

Ottawa, die kanadische Hauptstadt liegt am Ottawafluss.

 

Das Bild zeigt den prunkvollen neogotischen Bau des Parlamentes, erbaut um 1859.

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

Ein Ständchen im Parlament in Ottawa, wo wir eine hervorragende Akustik vorfanden, hier machte es Spaß zu singen.