26. bis 28. September 2008 Konzertreise des Männerchores

Der Männerchor unternahm eine 3-tägige Konzertzreise in die Pfalz

Am Freitagmorgen um 7 Uhr hieß es für 59 Sänger, Engelbert Buhr mit Frau sowie Freunde des Chores, Abfahrt mit zwei Bussen von den Arkaden in Hochdahl Richtung Pfalz. Nach einer Frühstückspause auf der Raststätte Hunsrück-West wurde gegen Mittag das „Quality Hotel“ in Hauenstein, im Naturpark Pfälzer Wald, erreicht.

Am Nachmittag war die Besichtigung des Schuhmuseums angesagt.

Hier im Museum wird die Geschichte des Handwerks des Schuhmachers gezeigt.

Der größte Schuh der Welt ist hier zu besichtigen.

Nach der Besichtigung des Schuhmuseums fuhren wir weiter nach Albersweiler zum Abendessen und zur Weinprobe.

Der Weinort Albersweiler liegt an den Hängen des Haardtgebirges, sein Ursprung geht auf das Jahr 700 nach Chr. zurück.

Das Wein- und Sektgut Eugen Schneider, im Besitz der Familie von Winzermeister Rudolf Dentzer, kann auf eine 180-jährige Tradition zurückblicken.

Das Abendessen mit einer „Pfälzer Spezialitätenplatte“, unter anderem auch mit „Pfälzer Saumagen“, hat allen gemundet. Anschließend ging es zur Besichtigung und zur Weinprobe in den Weinkeller. Hier war natürlich ein Ständchen fällig.

Am Samstagmorgen war eine Pfalzrundfahrt über die Deutsche Weinstraße nach Weißenburg (Wissembourg) in Frankreich angesagt. Weißenburg ist eine der architektonisch reichhaltigsten Städte des nördlichen Elsasses.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das „Salzhaus“ (15. Jahrhundert) mit seinem auffallenden Dach, das klassizistische Rathaus, die Kirche St. Peter und Paul, nach dem Straßburger Münster die zweitgrößte gotische Kirche im Elsass, und viele der mehr als 70 Häuser, die aus der Zeit vor 1700 stammen.

Nach der Stadtbesichtigung ging es nach Schweigen zum Mittagessen und später zurück ins Hotel.

Am späten Nachmittag fuhr der Chor zum Landhaus „Pfälzer Wald“ in Hinterweidenthal zum Abendessen. Nach dem Essen war Gelegenheit, sich für das Konzert am Abend einzusingen

Für 19:30 Uhr hatte der MGV Hinterweidenthal zu einem Liederabend in die Teufelstischturnhalle gebeten. Der Veranstalter hatte neben dem Hochdahler Männergesangverein noch weitere fünf Chöre eingeladen.

Da es sich bei den Chören um zahlenmäßig kleinere Chöre handelte, die aber mit guter Qualität aufwarteten, konnte der Hochdahler Männergesangverein mit seiner stattlichen Zahl von 62 Sängern die Zuhörer begeistern.

Foto: Dieter Feilen

Der Chor beim Liederabend beim MGV Hinterweidenthal

 

Der Chor brachte folgende Lieder zum Vortrag: „Die Sonn’ erwacht“, „Der Wanderer“, „Der Jäger Abschied“, „Conquest of Paradise“, „Rivers of Babylon“, „Babicka“, „Marina“ sowie „Die zwölf Räuber“ und „Wenn in Florenz die Rosen blüh’n“, beide mit einem Solo von Lutz Franke. Die Zuhörer spendeten begeisterten Applaus und forderten eine Zugabe. Der Chor bedankte sich mit dem Lied „Das Lied vom Rheinwein“.

Leider musste der Chor das Konzert frühzeitig verlassen, da die Busfahrer die vorgeschriebenen Ruhepausen einzuhalten hatten. (Das Konzert dauerte von 19:30 Uhr bis nach Mitternacht). Somit konnte der Chor nicht an dem geselligen Beisammensein teilnehmen.

Am Sonntagmorgen um 9:00 Uhr Abfahrt nach Albersweiler zum Singen in der evangelischen Kirche. Der Chor begleitete den Gottesdienst mit den Liedern „Die Himmel rühmen“, „Ich bete an die Macht der Liebe“ sowie zweimal „Sanctus“ von Silcher und Schubert.

Nach der Messe gab es nochmals einen Besuch bei der Familie von Winzermeister Rudolf Dentzer, um hier ein Morgenständchen zu bringen.

Foto. Dieter Feilen

 Winzermeister Rudolf Dentzer bedankt sich bei dem Chor

 

Herr Dentzer bedankte sich mit einer Geldspende bei den Sängern. Im Gegenzug bedankte sich der Chor bei Herrn Dentzer mit einem Geschenk aus unserer Gegend, einer Flasche „Killepitsch“. Zum Abschluss erklang das Lied „Wenn Freunde auseinander gehen“.

Auf der Rückreise nach Hochdahl wurde in Speyer ein Zwischenstopp eingelegt, um im Speyerer Dom zu singen. Leider fand zu dieser Zeit im Dom eine Veranstaltung statt, sodass das vorgesehene Singen in die Krypta des Domes verlegt wurde.

Foto: Dieter Feilen

Singen in der Krypta des Speyerer Domes

 

Der Rest des Nachmittags stand zur freien Verfügung. Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Hochdahl.