Konzertreise des Männerchores nach Verden an der Aller von                         26. bis 28. Juni 2015

Ursprünglich war ein gemeinsames Konzert mit dem dortigen Verdener Männerchor von 1876 geplant, was jedoch aus terminlichen und anderen Gründen nicht zustande kam.

Vom 1. Vorsitzenden des Verdener Männerchores, Richard Rust, wurde uns angeboten, beim

3. Verdener Hafenkonzert mitzuwirken, was wir gerne annahmen.

 

Da unser Chorleiter Prof. Thomas Gabrisch kurzfristig erkrankt war, musste Vicedirigent Herbert Frischen die musikalische Leitung der Konzertreise übernehmen.

 

Die Fahrt begann für 49 Sänger, Protektor Gottfried Bander und unser Gast Gerd Elle am Freitagmorgen um 8 Uhr von den Hochdahler Arkaden.

 

Gegen 13 Uhr wurden wir am Dom vom 1. Vorsitzenden des Verdener Männerchores, Richard Rust, begrüßt. Dort erwarteten uns auch zwei Stadtführerinnen, um uns die Stadt zu zeigen.

Sie führten uns zuerst in den Dom St. Maria und Cäcilia, ehemals eine Kathedrale des ehemaligen römisch-katholischen Bistums Verden.

Heute ist der Dom im Besitz der evangelisch-lutherischen Domgemeinde in Verden.

Hier nahm der Männerchor die Gelegenheit war, für die beiden Stadt-führerinnen „Die Himmel rühmen“ und das „Dir singen wir“ in dem großen Dom, mit hervorragender Akustik, erklingen zu lassen.

Um 16 Uhr erreichten wir unser Hotel „Niedersachsenhof“, wo nach dem Einchecken um

16:30 Uhr eine Probe für das Konzert am Sonntagmorgen stattfand.

 

Hier erwartete uns auch unser ehemaliger Sangesbruder Lutz Franke, der aus seiner Heimat Haselünne bei Meppen angereist war, um uns beim Hafenkonzert mit seinem Solo zu unterstützen.

 

Nach dem Abendessen fuhren wir zum Vereinsheim des Verdener Männergesangvereins zu einem gemütlichen Zusammensein mit den dortigen Sängern und Mitgliedern des Shanty Chor Verden.

Foto: Arno Erfort

Gemütliches Beisammensein im Vereinsheim

Samstagmorgen nach dem Frühstück ging es um 10 Uhr zu einer vierstündigen Grillfahrt (im Fahrpreis enthalten) mit dem Schiff „Stadt Verden“ von Verden über die Aller und die Weser nach Bremen.

In Bremen waren zwei Stunden Zeit zur Stadtbesichtigung. Leider hatte es der Wettergott mit uns nicht gut gemeint und hat es nach einer halben Stunde in Bremen regnen lassen bis zur Rückfahrt.

 

Um 16 Uhr ging es bei Kaffee und Kuchen wieder zurück nach Verden, wo wir gegen 19:45 Uhr anlegten.

Am Sonntagmorgen nach den Frühstück und dem Auschecken war um 9 Uhr Einsingen für das Hafenkonzert angesetzt.

 

Um 10 Uhr begann auf dem Hafengelände des Wasser- und Schifffahrtsamtes Verden das

3. Verdener Hafenkonzert.

Foto: Gottried Bander

Der Männerchor beim Hafenkonzert

Der Hochdahler Männergesangverein eröffnete das Hafenkonzert, vor mehreren hundert interessierten Zuhörern, mit „Es grüßet Euch mit Herz und Hand, die Hochdahler Sänger“.

Richard Rust, Moderator des Hafenkonzertes stellte nach der Begrüßung unseren Chor den Zuhörern vor.

Als Erstes sangen wir „Das Morgenrot“ (Am kühlenden Morgen), „Die Sonn` erwacht“ und „Der Wandrer“.

Im zweiten Block sangen wir „Die zwölf Räuber“ und „Suliko“, beide mit Lutz Franke als Solist und „Vineta“.

Danach „Dir singen wir“ (Amin), „Abendfrieden“ und „Was glänzet der Frühling“.

Zum Abschluss unseres Auftrittes sangen wir „Wein und Liebe“ und „Aus der Traube in die Tonne“.

Der Chor verabschiedete sich von den Zuhörern mit „Wenn Freunde auseinander geh`n, dann sagen sie Aufwiederseh`n“.

 

Der Chor wurde mit viel Applaus belohnt.

Wilfried Pfeiffer hatte die jeweiligen Liedvorträge angekündigt.

Nach unserem Auftritt eröffnete der „Shanty Chor Verden“ mit Shanty-liedern das Hafenkonzert. Ihm folgten die Chöre „Shanty Chor Brinkum“, „Seemanns-Chor Vegesack“, „Soltauer Shantychor“, „Stader Hafensänger“ und „Shanty Chor Bad Zwischenahn“. Die Shantychöre stellten ihr neues Programm vor.

Foto: Arno Erfort

Der Shanty Chor Verden

Es war eine sehr schöne abwechselungsreiche Veranstaltung aller Chöre, uns eingeschlossen.

 

Für das leibliche Wohl sorgten ein großes Festzelt mit Kuchenbüffet und weitere Stände für Essen und Trinken.

 

Gegen 14:30 Uhr haben wir die Heimreise angetreten. Gegen 19 Uhr waren wir wieder zurück in Hochdahl.

 

Ein besonderer Dank an Ernst Beckmann für die Organisation und an Lutz Franke für seinen musikalischen Beitrag.

 

Fazit: Es war eine wunderschöne Konzertreise, die Allen, die dabei waren, in Erinnerung bleiben wird.