Gemeinsames Konzert, Frauenchor Hochdahl 1942 und Männerchor Düsseldorf 1874, am 21. April 2013 in der Stadthalle Erkrath

„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte und verbindet zwei große Chöre zu einem gemeinsamen Konzert“

 

So stand es auf dem Plakat zu lesen.

 

Veranstalter waren der Frauenchor Hochdahl 1942 und der Männerchor Düsseldorf 1874, die beliebte Melodien präsentierten.

Die beiden Vorsitzenden Gudrun Windmann und Markus Bornefeld konnten zahlreiche Zuhörer begrüßen.

 

Der Männerchor Düsseldorf eröffnete das Konzert mit „Freunde singt mit uns“, „Wochenend und Sonnenschein“ und „Halleluja“ unter der Leitung von Peter Stockschläder.

Foto: Herbert Frischen

Männerchor Düsseldorf 1874

 

Der Frauenchor hatte nun seine Auftritte mit „Steal away“, „Go down Moses“ und „Rock my soul“ und zum Abschluss des ersten Teils mit „Memory“, „Kann es wirklich Liebe sein“ und „Ich gehör nur mir“, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch.

Foto: Herbert Frischen

Frauenchor Hochdahl 1942

 

Nach der Pause sang der Frauenchor die Lieder „Mittelmeer-Reise“, Walzerklänge aus der Operette „Wiener Blut“, „Wiener Spezialitäten“ und „Balkanfeuer“ mit einem Solo von Sängerin Cornelia Kijanowski und am Klavier begleitet von Franz Klee von der Robert-Schumann-Hochschule
in Düsseldorf.

Foto: Herbert Frischen

Conquest of Paradise mit beiden Chören (Foto beim Einsingen)

 

Zum Abschluss des Konzertes standen beide Chöre auf der Bühne zum gemeinsamen  „Conquest of Paradise“.

 

Die Rheinische Post schreibt: (Auszug)

 

Beim Spiritual springt der Funke über

 

ERKRATH Zu einem Reigen bunter Melodien hatten sich der Männerchor Düsseldorf 1874 und der Frauenchor Hochdahl 1942 in der Stadthalle zusammengefunden, um den zahlreichen
Zuhörern zwei frohe Stunden zu bereiten. Unter der Leitung von Peter Stockschläder lud der

Düsseldorfer Männerchor ein: „Freunde singt mit uns“, engagiert und schwungvoll am Flügel begleitet durch Cecile Tallec, Korrepetitorin an der Düsseldorfer Oper. Das Spiritual „Jakob’s ladder“ des Männer-chores überzeugte mit fein abgestimmter Dynamik.

 

Zunächst schien es der Frauenchor Hochdahl ein wenig schwer zu haben, den sprichwörtlichen Funken überspringen zu lassen, aber schon bei dem Spiritual „Go down, Moses“ entlockte Thomas Gabrisch seinem Chor das gewisse Etwas und konnte dieses noch mit „Rock my soul“ spürbar steigern.

Mit bekannten Melodien aus verschiedenen Musicals sang sich der Frauenchor in die Herzen der Zuhörer. Und die Szenen aus „Elisabeth“ arteten fast zur feministischen Lehrstunde aus. „Ich gehöre nur mir“ wurde voller Inbrunst gesungen, bestens begleitet durch Franz Klee. Das angekündigte „Balkanfeuer“ fachte die Sopranistin aus dem Chor Cornelia Kijanowski solistisch an und erntete gesonderten Applaus.

Der gemeinsame Auftritt der beiden Chöre machte Freude und brachte den verdienten Applaus.