Festakt im Lokschuppen zur festlichen Übergabe des gespendeten Flügels an die Hochdahler Chöre am 6. Mai 2007

 Die "Düsseldorfer Nachrichten" schreibt:
Wunder gibt es immer wieder.
Ein Gönner beglückt die Hochdahler Chöre mit einem Konzertflügel der Extraklasse.


Detmar von Foerster konnte zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Bürgermeister Arno Werner mit Frau, Kulturamtsleiter Ulrich, Schwab-Bachmann und Frau, den stellvertretenden Landrat Ernst Buddenberg mit Frau, Heinz Dieter Engelen, Frau Helga Anstatt, den Vertreter der Kreissparkasse Herr Lederer mit Frau sowie unseren Protektor Gottfried Bander mit Frau, begrüßen.

Foto: Herbert Frischen

Die geladenen Ehrengäste


Sie alle waren gekommen, um die feierliche Enthüllung des neuen Flügels mitzufeiern, den Herr Horst Dillenberg den Hochdahler Chören gespendeten hat.

"Was uns passiert ist, danach lechzen wohl hunderte von Chören", sagte Detmar von Foerster. Nach dem diesjährigen Neujahrsempfang der Chöre im Lokschuppen kam Horst Dillenberg zu mir und sagte: "Das alte Klavier hier im Lokschuppen ist nichts für solche Veranstaltungen! Ich kaufe euch einen neuen Flügel!" Detmar von Foerster fuhr mit Herrn Dillenberg nach Düsseldorf zum Musikhaus Heinersdorff. Hier setzte sich Herr Dillenberg, im Vergleich mit einem Auto, an einen Fiat, suchte noch eine Weile weiter, setzte sich dann an den Boston-Flügel, kein Kleinwagen, sondern ein richtiges Supermodell, schlug an und sagte nur: "Den Flügel kaufe ich euch", erzählte Detmar von Foerster von einem für ihn wohl für immer unvergesslichen Kauf. "Dies ist eine Dimension, die ich in den kühnsten Träumen nicht erhofft habe".

Foto: Herbert Frischen

Unvergesslich auch die bühnenreife Enthüllung des 29.000 Euro teuren Flügels. Der goldfarbene Stoff, der den Flügel verdeckte, schwebte sich wie von Zauberhand, mithilfe zwei riesige mit Gas gefüllter Luftballons, die mit Noten bedruckt waren, sanft bis zur Lokschuppendecke. Standing Ovations für das neue Instrument und den Spender dieses edlen Flügels.

Die Ehre des ersten Klavierstückes überließ man natürlich keinem anderen als Horst Dillenberg, der schmunzelnd sagte, er habe 30 Jahre nicht mehr gespielt. Diesen Eindruck teilten die Zuhörer nach seinem gekonnten Vortrag jedoch nicht und applaudierten begeistert.

Foto: Herbert Frischen

Horst Dillenberg beim Vortrag von Chopins "Regentropfen-Prelude"


Detmar von Förster überreichte Herrn Dillenberg als Dank Karten für ein Konzert mit dem weltberühmten Pianisten Lang Lang, Frau Dillenberg überreichte er einen Blumenstrauß.

Was jedoch in dem neuen Instrument steckt, zeigten die Pianistinnen Yoo-Kyoung Suck (Korea) und Lianhua Chi (China), beide Schülerinnen aus der Meisterklasse von Prof. Schenk an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Den Zuhörern verschlug es fast den Atem. Die Künstlerinnen schienen eins zu werden mit dem Flügel, zwischen zarten Piano und kräftigen Crescendo. Die Koreanerin spielte verschiedene Stücke aus den "Ungarischen Tänzen" von Johannes Brahms, die Chinesin spielte "Reminiscences de Juan", Fantasie nach W. A. Mozars Oper "Don Giovanni".

Im Anschluss sang die Sopranistin Marta Marquez von der Deutschen Oper am Rhein die Lieder "Nacht", "Morgen" und "Zueignung" von Richard Strauß, einfühlsam am Flügel begleitet von Stephen Harrison.

Foto: Herbert Frischen

Marta Marquez und Stephen Harrison


Natürlich ließen es sich die Chöre unter der Leitung von Engelbert Buhr nicht nehmen, ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Der Frauenchor mit 42 Sängerinnen brachte die Lieder "Mich trägt mein Traum" und "Danke für die Lieder" von Abba zum Vortrag, begleitet von Stephen Harrison am neuen Konzertflügel. Der Männerchor mit 58 Sängern sang zum Abschluss des Festaktes die Lieder "Geh deinen Weg" und "Jacob's Ladder", ebenfalls von Stephen Harrison am neuen Flügel begleitet.