7. bis 13. April 2010 Konzert- und Erlebnisreise der Hochdahler Chöre, eine „Donaukreuzfahrt von Passau bis Budapest“

Der Frauen- und Männerchor unternahmen eine 7-tägige Konzert- und Erlebnisreise mit insgesamt 156 Personen, davon 34 Sängerinnen und

44 Sänger mit Chorleiter Engelbert Buhr und Frau, Protektor Gottfried Bander und Frau sowie Partnerinnen/Partner der Sängerinnen und Sänger, Gäste und Freunde der Chöre.

 

Am Mittwochmorgen, dem 7. April hieß es früh aufstehen. Bereits um

5:30 Uhr war Abfahrt vom Platz der Hochdahlarkaden.

 

In drei komfortablen Reisebussen ging es Richtung Passau, wo wir gegen 14:00 Uhr die Anlegestelle unseres Schiffes, die Viktoria“, erreichten, das nur für uns gebucht war.

 

Nach dem Verladen der Koffer verabschiedete sich die „Viktoria“ um 15:00 Uhr von Passau und nahm Kurs auf Wien.

 

Beim „Willkommenscocktail“ wurde uns die Schiffsmannschaft vorgestellt. Im Anschluss daran wurde im Restaurant das „Festliche Willkommensabendessen“ serviert.

 

Am Donnerstag, dem 8. April erreichte die „Viktoria“ gegen

11:00 Uhr den Liegeplatz in Wien-Nußdorf.

Um 11:30 Uhr ging es zu einer Orientierungsfahrt durch Wien und zu einem halbstündigen Konzert um 13:00 Uhr im Stephansdom, unter der Leitung von Engelbert Buhr, mit Vorträgen einiger geistlicher Lieder des Frauen-, Männer- und Gemischten Chores.

Anschließend fuhren wir zurück zum Mittagessen an Bord. Am Nachmittag war eine Stadtführung durch Wien angesagt mit

anschließender Freizeit bis zur Rückfahrt um 19:00 Uhr zum Schiff, wo um 20:00 Uhr das Abendessen serviert wurde.

 

Um 20:30 Uhr nahm das Schiff Kurs auf Estergon in Ungarn.

 

Am Freitag, dem 9. April erreichte das Schiff gegen 8:30 Uhr Estergon.

Um 9:15 Uhr begann der Ausflug zum majestätischen Kuppelbau des Domes „Mariä Himmelfahrt“ von Estergon, der auf einem 160 m hohen Felshügel liegt. Der Dom beherbergt nicht nur den ungarischen Kirchenschatz, sondern auch eines der weltgrößten Altarbilder. Der Dom ist nach dem Vorbild des römischen Petersdoms im Stil der italienischen Renaissance gebaut worden und gilt als die größte und schönste Kirche Ungarns.

Foto: Dieter Schrumpf

Hier oben war für beide Chöre auch Gelegenheit, die Akustik mit einem bis zu sieben Sekunden langen Widerhall dieses riesigen Kuppelbaus zu testen.

Von dem Hügel hier oben hatten wir auch einen herrlichen Blick auf die Donau und das „Donauknie“, wo die Donau von der West/Ost- in die Nord/Süd- Fließrichtung übergeht. .

 

(Anmerkung: Um 9:30 Uhr hatte die „Viktoria“ ohne uns Estergon mit Kurs auf Budapest verlassen.)

 

Weiter ging die Bustour entlang des „Donauknies“ Richtung Budapest zur Liegestelle des Schiffes direkt an der Freiheitsbrücke.

Nach dem Mittagessen auf dem Schiff machten wir eine Stadtführung durch Budapest. Ein Highlight war die Fahrt zum Burgviertel in Buda mit der Fischerbastei und der Matthiaskirche. In der Matthiaskirche

wurde Österreichs Kaiserpaar „Sissi“ und Franz Joseph 1867 zum ungarischen Königspaar gekrönt.

Von hier oben hat man eine einzigartige Aussicht auf das flache Pest mit dem großartigen Parlamentsgebäude.

Foto: Dieter Schrumpf

Das Parlamentsgebäude

 

Auch von dem Aussichtshügel der Zitadelle genossen wir das Prachtpanorama von Budapest.

Foto: Dieter Schrumpf

 

Blick von der Zitadelle auf die Donau mit der Kettenbrücke

 

Danach ging es zurück zum Schiff, wo um 19:30 Uhr das Abendessen serviert wurde.

 

Am Samstag, dem 10. April fand um 10:00 Uhr das Konzert in der

St. Michaelkirche in Budapest statt.

Auf dem Programm für das eineinhalbstündige Konzert standen geistliche und weltliche Lieder unter der Leitung von Engelbert Buhr.

Der Frauenchor sang die Lieder „Heaven is a wonderfull place“, „Steal away”, „Höre mein Rufen“, „Ave Maria“, „Irische Segenswünsche”, „Am Brunnen vor dem Tore“, „Loreley“, „Die Gedanken sind frei“ und „Sterntaler“.

Foto: Lutz Biehl

 

Der Frauenchor beim Konzert in der St. Michaelkirche in Budapest

 

Der Männerchor sang die Lieder „Heilig, heilig“, „Sanctus“, „Lobe den Herrn“, „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Walk in the Light“, „Im Dorf da geht die Glocke schon“, „Der Wandrer“, „Die Sonn erwacht“ und „Heimat“.

Foto: Lutz Biehl

Der Männerchor in der St. Michaelkirche

Foto: Lutz Biehl

Zum Abschluss des Konzertes brachten beide Chöre noch

„Tebje Pajom“ und „Zum Abschied“ zu Gehör.

 

Die Zuhörer bedankten sich bei den Chören mit viel Applaus.

Nach dem Mittagessen auf dem Schiff stand der Nachmittag zum Bummeln durch die Markthalle und die Einkaufsstraßen von Budapest zur freien Verfügung.

Um 19:00 Uhr wurde an Bord das Abendessen serviert.

Gegen 22:00 Uhr verließ die „Viktoria“ Budapest mit Ziel Bratislava in der Slowakei, vor uns lagen 217 Flusskilometer. Beim Auslaufen des Schiffes konnten wir auf dem Sonnendeck bei einem Cocktail „Blaue Donau“ das nächtlich beleuchtete Budapest und die ebenfalls beleuchtete Brücken erleben.

 

Am Sonntag, dem 11. April passierten wir gegen 10:00 Uhr das größte Schleusensystem der oberen Donau, eine Staustufe des „Donaustaudammprojektes Gabcíkovo“. In dieser Schleuse wurde unser Schiffe um 18 Meter gehoben.

Um 12:00 Uhr wurde das Mittagessen serviert und gegen 13:45 Uhr legte das Schiff in Bratislava (Pressburg) an, Hauptstadt und größte Stadt der Slowakei. Anschließend machten wir einen Spaziergang zur Jesuitenkirche, wo um 14:30 Uhr das Konzert unter der Leitung von Engelbert Buhr begann.

Da wir als Chor den Altarraum nicht nutzen durften, hatten wir nur wenig Platz, uns aufzustellen. Das Programm für beide Chöre war ähnlich dem Programm von Samstag in Budapest.

 

Nach dem Konzert fand eine Führung durch die Altstadt von Bratislava statt.

Um 19:00 Uhr mussten wieder alle an Bord sein, das Schiff verließ Bratislava und nahm Kurs auf Dürnstein in Österreich, vor uns lagen 140 km Flussfahrt.

Nach dem Abendessen fand in der Lounge ein Bunter Abend statt, unter dem Motto „Wien, Wien nur du allein“ mit Holger von der Reederei und diverse Unterhaltungsbeiträge von mitreisenden Gästen.

 

Am Montag, dem 12. April gegen 9:00 Uhr erreichte das Schiff den Liegeplatz vor Dürnstein. Von hier unternahmen wir eine Busfahrt zu den „Schönheiten der Wachau“ zuerst besuchten wir das Stiftes Göttweig. Das Barockstift liegt am östlichen Ende der Wachau auf 450 Meter Höhe und bietet einen prächtigen Ausblick. Danach ging es zur Stadtbesichtigung ins mittelalterliche Krems und weiter zu einem

Rundgang durch den Ort Dürnstein, wo der Frauenchor vor dem Chorherrenstift das Lied „Ave Maria“ sang.

Dann hieß es zurück zum Schiff, dass um 13:00 Uhr Dürnstein verließ mit Kurs auf Passau, 217 Flusskilometer entfernt.

 

Um 18:00 Uhr waren wir in der Lounge zum „Kapitäns-Abschieds-cocktail“ geladen.

Foto: Sylvia Schrumpf

 

(von rechts) Kapitän Aleksandar Pavlovic, Reiseleiterin Marguerite Candiago (ELAN Touristik) und Schiffsmanager Heinrich Sciuk

 

Der Frauenchor sang zum Abschied „So sind wir“ aus „Frauenpower“.

Foto: Dieter Schrumpf

 

Der Frauenchor mit „So sind wir“, Dirigent Herbert Frischen

 

Danach erwarteten uns die Mitarbeiter des Restaurants zum „Festlichen Abschiedsdinner“, Abschied mit Wunderkerzen wie auf einem Traumschiff.

 

Am Dienstag, dem 13. April gegen 8:30 Uhr erreichte unser Schiff wieder den Hafen von Passau. Um 9:00 Uhr begann das Ausschiffen mit dem Verladen der Koffer in die Busse, danach fuhren wir wieder Richtung Hochdahl.