Chinareise - Höhepunkt des Jubiläumsjahres Frauenchor Hochdahl vom 11. bis 24. März 2002

 

3500 Km durch China; eine beeindruckende Kultur, mit Zeugen alter Kultur wie Peking, einst Mittelpunkt der Weltkultur, politisches und kulturelles Zentrum für ein Fünftel der Menschheit. Mit der verbotenen Stadt, seinen Tempeln und Palästen verkörpert Peking die gesammelten Geheimnisse Chinas.

Die Terakotta-Armee in Xian ist eine kaum zu überschauende Ansammlung lebensgroßer Krieger zum symbolischen Grabschutz des ersten Chinesischen Kaisers.

Traumhaft war die dreistündige Schifffahrt auf dem Li-Fluss in Guillin. Nahezu wellenlos treibt der Fluss dahin, grün-weiß streben Bergkegel in den blauen Himmel. "Der Fluß erscheint wie ein grüner Seidengürtel, die Berge wie Harrspangen aus blauer Seide" schrieb der Dichter Han Yu. Wir kommen ins Träumen und einige Tage später Hangzhou am Westsee sowie in Suhzou auch nicht mehr heraus. Alle sind fasziniert von der Schönheit dieser Landschaft. Im Kontrast dazu erlebten wir die ultramoderne Stadt Shanghai mit ihrem Finanz- und Wirtschaftszentrum auf Pudong.

Die Konzerte in drei verschiedenen Provinzen wurden ausgezeichnet durch die örtlichen Hochschulen vorbereitet. In den Konzertsälen der Hochschulen Xian, Guillin und Suhzou erwartete uns ein junges, an deutscher Sprache und Musik hoch interessiertes Publikum. Die Kultusminister der einzelnen Provinzen waren neben den Honoratioren der Städte und der Universitäten anwesend. Die Konzerte wurden im chinesischen Fernsehen übertragen.

 

Der Frauenchor beim Konzert in der Hochschule Xian 

 

Wir sangen die Lieder, die den Studenten durch den Deutschunterricht als Lehrstoff vertraut waren. Dies führte auch nach den Konzerten zu angeregten Gesprächen. Spontaner Applaus

brandete auf, als wir das chinesische Volkslied "Jasminblüten" in chinesischer Sprache sangen. Die Chorbegleitung der Samstagsmesse in der St.-Ignatius-Kathedrale in Shanghai vervollständigte die musikalische Tournee.

 

 

Die Reisegruppe unterhalb der chinesischen Mauer

 

"Kein schöner Land" erklang auf der "großen Mauer". Sehr klein kamen wir uns beim Anblick dieses Bauwerks vor. Kein schöner Land, ja so haben wir China erlebt.