8. Hochdahler Sängerfest im Lokschuppen am Ziegeleiweg am 21. Mai 2009

Der Hochdahler Männergesangverein hatte, wie schon viele Jahre Tradition, auch im Jubiläumsjahr zum Sänger-Fest in den Lokschuppen geladen.

Eingeladen waren als Gastchor der Polizeichor Wuppertal e.V. und das Jagdhornbläsercorps Hilden.

Auch in diesem Jahr war das Interesse an dem jährlichen Kulturereignis für Freunde des Männerchorgesanges wieder so groß, dass der Lokschuppen wiederum kaum alle Gäste und Freunde fassen konnte.

Detmar von Foerster begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter die Ehrengäste wie unseren Protektor Gottfried Bander mit Frau, die Geschäftsführerin des Chorverbandes Düsseldorf, Helga Anstatt sowie die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll, als Fan unseres Chores, die zu uns nicht nur vor der Wahl, sondern auch nach der Wahl kommt, wie Detmar von Foerster ausführte.

Der Gastchor aus Wuppertal mit 25 Sängern unter der Leitung von Chorleiter Hans Jürgen Fleischer eröffnete mit Spirituals und Gospels den musikalischen Morgen.
Mit „My Lord what a morning“, „Walk in the Light“, „Heaven is a wonderful place“ „He’s got the whole world“ und „Rock my soul” sangen sie sich in die Herzen der Besucher.

Foto: Herbert Frischen

Der Polizeichor Wuppertal e.V.

 

Im zweiten Teil brachte der Polizeichor Wuppertal die Lieder „Uns’re kleine Nachtmusik“, „Freunde fürs Leben“, „Über den Wolken“ und „Dudabda“ zu Gehör.

Das Jagdhornbläsercorps Hilden mit 19 Bläser/-innen, unter Ludger Pasing spielte auf Fürst-Pless- und Parforce-Hörnern jagdliche Volksmusik. Sie begannen mit „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“ und „Oberösterreichischer Jägermarsch“.

Von Ludger Pasing erfuhren die Zuhörer viel über die verschiedenen Jagdsignale, wie „Anblasen des Treibens“, „Signal für den Hirsch“, „Hundefanfare“ sowie die Fanfaren zum Essen und Trinken.

Foto: Herbert Frischen

Das Jagdhornbläsercorps Hilden

 

Im zweiten Teil erklangen „Ackermanns Marsch“, „Ein Jäger aus Kurpfalz“, „Französisches Jägerlied“ und „Horrido und Waidmannsheil“ sowie die Fanfaren „Hegewald“ und „Wisent“. Zu Abschluss erklang der „Hubertusmarsch“ zu Ehren des Schutzpatrones der Jäger, dem heiligen St. Hubertus.

Der gastgebende Jubelchor mit 73 Sängern unter der Leitung von Engelbert Buhr brachte im ersten Teil drei Volkslieder von Friedrich Silcher, „Treu und herzinniglich“, „Nun leb wohl, du kleine Gasse“ und „Ännchen von Tharau“ zum Vortrag.

Im zweiten Teil, jetzt von Stephen Harrison am Flügel begleitet, brachte der Jubelchor den „Priesterchor/Weihe des Gesanges“ aus der „Zauberflöte“, den „Jägerchor“ aus „Der Freischütz“ sowie „Rivers of Babylon“ und „The Battle Hymn of Republic“ zu Gehör.

Foto: Heiner Schnieders

Der Hochdahler Männergesangverein

Foto: Herbert Frischen

Beide Chöre beim Finale

 

Zum Finale beeindruckten 98 Sänger aus beiden Chören mit den Vorträgen „Conquest of Paradise“ unter der Leitung von Chorleiter Engelbert Buhr, am Flügel von Stephen Harrison begleitet und „Am kühlenden Morgen“unter Leitung von Chorleiter Hans Jürgen Fleischer.

Foto: Herbert Frischen

Dann gesellte sich das Hilderner Jagdhornbläsercorps dazu und blies das Abschieds-Signal „Auf Wiedersehen“ für die Gemütlichkeit.

 

Bericht der RHEINISCHE POST (in Auszügen)

 

Ein Fest der Klänge
Von R. Mairose-Gundermann
ERKRATH. Der Männergesangverein Hochdahl feiert sein 100-jähriges Bestehen mit einem Konzert im Lokschuppen.

Das 8. Sängerfest des MGV Hochdahl war eingebunden in die Feiern des 100-jährigen Bestehens des renommierten Chores. Im Wechsel sorgten Männergesangverein von 1909, Wuppertaler Polizeichor und Jagdhornbläsercorps Hilden für ein reizvolles Fest der Klänge. Der Lokschuppen Hochdahl war voll besetzt. Das breit gefächerte Repertoire begeisterte.

Für ein lebhaftes Entree sorgte der Polizeichor Wuppertal, den die Hochdahler als Gastchor eingeladen hatten. Der zweimalige NRW-Meisterchor marschierte mit dem Lied des Chorverbandes