7. Hochdahler Sänger-Fest im Lokschuppen am Ziegeleiweg am 1. Mai 2008

Der Hochdahler Männergesangverein hatte, wie schon seit vielen Jahren Tradition, an Christi Himmelfahrt zum 7. Hochdahler Sänger-Fest in den Lokschuppen am Ziegeleiweg geladen.

Gastchor war in diesem Jahr der Männerchor 1980 Solingen, „Die 80er“. Der erst 1980 gegründete Männerchor gilt in Solingen und Umgebung als „klein aber fein“, er ist einer der leistungsstärksten Chöre im Solinger Raum.

Dem Hochdahler Männergesangverein 1909 ist es gelungen, den Termin an Christi Himmelfahrt zum jährlichen Kulturereignis für Freunde des Männerchorgesanges zu machen. So war das Interesse an diesem Sänger-Fest wieder so groß, dass der Lokschuppen kaum alle Gäste und Freunde des Chorgesanges fassen konnte.

Der Gastchor aus Solingen, unter der Leitung von Ralf Leßenich, eröffnete den musikalischen Morgen mit den Liedern „Von den Hasen“, dem venezianischen Volkslied „Der Hahn von Onkel Giacometo“ und dem „Zottelmarsch“. Mit diesen hervorragenden Darbietungen haben sich die 20 Solinger Sänger sofort in die Herzen der Besucher gesungen.

Foto: Herbert Frischen

Männerchor 1980 Solingen

 

Danach trat der Hochdahler Männergesangverein 1909, unter der bewährten Leitung von Chordirektor ADC Engelbert Buhr, auf.

Foto: Herbert Frischen

Hochdahler Männergesangverein 1909

 

Mit den Liedern „Conquest of Paradise“, „Rivers of Babylon“ und „Wenn in Florenz die Rosen blüh’n“, mit einem Solo, gesungen von unserem Mitglied Lutz Franke, sorgten die 70 Hochdahler Sänger für einen stimmungsvollen musikalischen Vatertag. Alle drei Vorträge wurden von Chorleiter Engelbert Buhr am Flügel begleitet.

Den nächsten Auftritt hatten wieder die Solinger Sängern. mit den Liedern „Bel ami“, „Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen“ und „Wochenend’ und Sonnenschein“.

Danach brachten die Hochdahler Sänger die Lieder „Slowenischer Weinstrauß“, wiederum mit einem Solo gesungen von Lutz Franke, „Zigeunerhochzeit“ und „Marina“, drei kroatische Volkslieder, zu gehör.

Für die professionelle Begleitung der „Melodien zum Verlieben“ hatte der Solinger Dirigent die Pianistin Eriko Nakajima-Yamamoto mitgebracht.

Hier kamen Melodien von Walter Kollo, Gerhard Winkler, Peter Kreuder und Will Meisel zum Vortrag.

Dirigent Ralf Leßenich und der Männerchor Solingen boten ein feines und leistungsstarkes Programm.

Zum Abschluss des Sängerfestes traten beide Chöre gemeinsam auf.

Wo sind meine Sänger, fragte der Solinger Dirigent Ralf Leßenich. Die 20 Gäste aus Solingen verschwanden fast hinter den 70 Hochdahler Sängern.

Die Chöre verabschiedeten sich von ihrem Publikum, unter dem Dirigat von Ralf Leßenich mit „Der Jäger Abschied“ und dem Trinklied „Erhebet das Glas“ aus der Oper „Ernani“ von Giuseppe Verdi, am Flügel begleitet von Chorleiter Engelbert Buhr.

Die Sänger wurden mit lang anhaltendem Beifall belohnt und zu einer Zugabe aufgefordert.

Hier kam zum Abschluß die „Jacob’s Ladder“ zum Vortrag.

Foto: Herbert Frischen

Zum Finale der Gesamtchor

 

Zur guten Tradition dieser Veranstaltung gehörte es, dass kein Eintritt erhoben wird. Dieses soll auch in Zukunft so bleiben, sagte der 1. Vorsitzende des Männerchores, Detmar von Foerster.

In diesem Jahr bat Detmar von Foerster erstmals um eine Spende für das Franziskus-Hospiz in Hochdahl.

Goswin Walter, Vorsitzender des Hospiz-Vereins sagte in einer kurzen Rede, Musik geht zu Herzen, und die Hospizarbeit ist Herzensarbeit. Er lobte die herausragende Benefiztätigkeit der Chöre.

 

Die NEUE RHEINZEITUNG schreibt: (in Auszügen)

 

Musikalischer Vatertag

Sängerfest. Stimmgewaltige Chöre füllten den Lokschuppen

Erkrath. Das siebte Sängerfest des Hochdahler Männergesangvereins wurde zum Publikumserfolg. „Rappel voll“ stellten nachrückenden Gäste im Lokschuppen am Ziegeleiweg erstaunt fest.

Das Sängerfest war ein musikalischer Genuss. Dirigent Engelbert Buhr hatte seine 70 Sänger gut im Griff. Der Chorleiter ließ Hits wie „Rivers of Babylon“ anstimmen und der Männerchor zeigte sich gekonnt vielstimmig. Besonders angenehm und ausdrucksstark sangen die Bässe, während die Tenöre helle stimmliche Glanzlichter setzten.

Gäste des Tages waren die Sänger des Männerchores Solingen. Mit dem Ufa-Filmsong „Bel ami“ fügten sie sich harmonisch ins Programm, gesanglich ebenso fein wie leistungsstark.

Anerkennung erntete auch das soziale Engagement der Chöre, die Spenden für das Franziskus Hospiz sammelten.

Am 8 Mai konnte der Vorstand des Männerchores die an Christi Himmelfahrt gespendeten Gesamtsumme von 1.451,50 Euro dem Hospiz in Hochdahl übergeben.