6. Hochdahler Sänger-Fest im Lokschuppen am Ziegeleiweg am 17. Mai 2007

Der Hochdahler Männergesangverein hatte an Christi Himmelfahrt zum 6. Hochdahler Sänger-Fest in den Lokschuppen am Ziegeleiweg eingeladen. Gastchöre des Hochdahler Männergesangvereins waren das Doppelquartett "Erftklänge" Neuss von 1953 und der Männerchor "Flügelrad Wuppertal 1908", 10-maliger Meisterchor im Sängerbund NRW. Das Interesse an diesem Sänger-Fest war so groß, dass der Lokschuppen kaum alle Gäste und Freunde des Chorgesanges fassen konnte, der Raum war mehr als überfüllt.

Foto: Heiner Schnieders

Hochdahler Männergesangverein 1909


Der Hochdahler Männergesangverein mit 69 Sängern, unter der bewährten Leitung von Chordirektor ADC Engelbert Buhr, eröffnete das Sänger-Fest mit den Liedern "Die Sonn' erwacht" und "Jägerchor", aus der Oper "Euryanthe" beide von C. M. von Weber, und "Zigeuner, spiel uns auf" von Otto Groll, mit einem Bariton-Solo, gesungen vom Mitglied Lutz Franke. Es folgte das Doppelquartett "Erftklänge" Neuss mit 13 Sängern, unter der Leitung von Herbert Fischer mit den Liedern "Liebeslied für Lu" und "Jomi", beide von Wilhelm Heinrichs und "Petruschka" von Fritz Schröder.

Foto: Herbert Frischen

Doppelquartett "Erftklänge"


Der Männerchor "Flügelrad Wuppertal 1908" mit 36 Sängern, unter der Leitung von Musikdirektor FDB Hans-Jürgen Fleischer, brachte die Lieder "Rheinisches Fuhrmannslied" von Paul Zoll, "Diplomatenjagd" von Reinhard Mey/Herbert Grunwald, "Einkehr" von Karl H. Zöllner und "Humulus Lupulus" von Hans Heun, alle Lieder ohne Noten gesungen, zum Vortrag.

Foto: Herbert Frischen

Männerchor "Flügelrad Wuppertal"


Vorsitzender Detmar von Foerster stellte nun die Chor-Chronik über die ersten 50 Jahre des Trillser - später Hochdahler Männergesangvereins vor. Er bedankte sich bei Frau Anna-Maria Schlebusch und Herrn Reiner Piech für die großzügige finanzielle Unterstützung, mit der die Chronik in so aufwändiger Form präsentiert werden kann, mit einem Blumenstrauß und einer Flasche Rotwein.

Die Chor-Chronik


Sodann sang der Hochdahler Männergesangverein "Die Legende von Babylon" von Peter Flammen, "De Gospel Train" von Noble Cain, "Kum ba yah, my Lord" von Otto Groll und als Zugabe "Jacob's ladder" von Sander van Marion, begleitet von Engelbert Buhr auf dem neuen Konzertflügel. Das Doppelquartett "Erftklänge" Neuss brachte die Lieder "Spanish Eyes" von Ch. Singleton/Eddy Snyder, "Tropischer Abend" von Otto Groll und "Ave Maria no morro" von Herivelto Martins zum Vortrag. Der Männerchor "Flügelrad Wuppertal 1908" trug vor "Conquest of Paradise" von Vangelis/Bernd H. Gietz, "Wanderlied" und "Im Prater blüh'n wieder die Bäume", beide Stücke von Robert Stolz sowie "Jung san ma, fesch san ma" von A.P Waldenmaier.

Foto: Herbert Frischen

Alle Sänger beim Finale im Lokschuppen


Höhepunkt dieses 6. Hochdahler Sänger-Festes war das Finale. Alle Chöre waren zu einem großen Chor mit 118 Sängern vereint. Sie verabschiedeten sich von einem begeisterten Publikum mit den Liedern "Abendfriede am Rhein" von Mathieu Neumann, unter der Leitung von Engelbert Buhr, "Schäfers Sonntagslied/Das ist der Tag des Herrn" von Conradin Kreutzer, unter der Leitung von Hans-Jürgen Fleischer, und als Zugabe "Der Wanderer" von Gerd Sorg, wiederum unter der Leitung von Engelbert Buhr. Die Vorträge aller Chöre wurden mit rauschendem Beifall der begeisterten Zuhörer belohnt.