17. Hochdahler Sängerfest im Lokschuppen am 10. Mai 2018

Zum traditionellen Sängerfest an Christi Himmelfahrt im Lokschuppen hatte der Hochdahler Männergesangverein 1909 den Frauenchor Hochdahl 1942 sowie den Shanty-Chor Verden e.V. eingeladen. Das Sängerfest erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit, das auch dieses Jahr wieder eine große Besucherschar anzog.

 

Der Hochdahler Männergesangverein 1909 unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch eröffnete den musikalischen Morgen traditionsgemäß mit dem Lied „Es grüßet Euch mit Herz und Hand, die Hochdahler Sänger aus dem rheinischen Land“.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Dieter Feilen sang der Männerchor die Lieder „Am kühlenden Morgen“, „Kum ba yah, my Lord“, am Klavier begleitet von Sukyeon Kim  und „Slowenischer Weinstrauß“ mit einem Solo von Lutz Franke.

 

Foto: Frank Groß

Der Hochdahler Männergesangverein 1909 mit Lutz Franke

Der Shanty-Chor Verden, unter der Leitung von Günter Ampf, sang Lieder wie „Lieder so schön wie der Norden“, „Die blauen Jungs“, „Heut geht es an Bord“ und weitere Seemannslieder.

Foto: Herbert Frischen

Der Shanty-Chor Verden

 

Der Frauenchor erfreute das Publikum mit den Liedern wie „Eins und eins das macht zwei“, „Für Frauen ist das kein Problem“ und „Altes Fieber“

unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, alle Lieder am Klavier begleitet von Sukyeon Kim.

 

Foto: Herbert Frischen

Der Frauenchor Hochdahl 1942

Weitere Lieder des Frauenchores „Fly me to the moon“, “I’ve got you under my skin” und “You’re the top”. Bei den beiden letzten Liedern scharten sie die Frauen um Prof. Thomas Gabrisch am Klavier.

 

 

Der Shanty-Chor, jetzt in weißen Hemden sang weitere Lieder wie „Friesenleed“, „In Johnnys Kneipe“, „Schwer mit den Schätzen beladen“ und „My Bonnie“. Die Verdener sangen sich mit ihren Liedern in die Herzen der Chorfreunde.

 

Foto: Herbert Frischen

Begeisterter Beifall vom Publikum für ein rundum gelungenes Sängerfest und Blumen vom Veranstalter für die Pianistin und die Chorleiter..

  v.l.) Sukyeon Kim und Sylvia Schrumpf        v.l.) Günter Ampf und Kirsten Stein       v.l.) Prof. Thomas Gabrisch Kirsten Stein

 

Nach dem Konzert war Gelegenheit bei herrlichem Wetter in dem angrenzenden Biergarten des Restaurants „Olive“ bei Trinken und Essen gemütlich zu feiern.

 

Die Rheinische Post schreibt: (Auszug)

 

 

Gast beim Hochdahler Sängerfest im Lokschuppen war der Shanty-Chor Verden.

 

„Seit 17 Jahren kommen wir zu Christi Himmelfahrt in den Lokschuppen und halten dieses Fest ab“, sagt Dieter Feilen, Vorsitzender des Hochdahler Männergesangvereins: „Es kommen immer viele musikinteressierte Menschen und oftmals reicht die gute Stimmung bis in den späten Nachmittag hinein.“ Schon bevor die ersten Töne aus den Kehlen erklingen, sitzen Mitglieder der drei Chöre im Freien und genießen die seltenen Sonnenstrahlen, führen Gespräche.

Kirsten Stein ist Vorsitzende des Hochdahler Frauenchors: „Zu Beginn unseres Parts tragen wir eine witzige deutsche Liederauswahl vor“, sagt Stein. Darunter fallen „Eins und eins, das macht zwei“ von Hildegard Knef, „Für Frauen ist das kein Problem“ von Max Raabe und „Altes Fieber“ von den Toten Hosen.

Die Damen sind an ihren weißen Oberteilen mit den blauen Tüchern zwischen zwei Männerchören gut auszumachen. Der Frauenchor gründete sich 1942, ist seit 17 Jahren den Vatertagskonzerten treu und mischt seit zwei Jahren auch aktiv mit. Die Bühne im Lokschuppen ist zu Christi Himmelfahrt somit längst keine Herrendomäne mehr – zumal sich auch der Hochdahler Männerchor von einer jungen Pianistin aus Südkorea begleiten lässt.

Sukyeon Kim studierte an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, wo sie jetzt als Dozentin tätig ist. „Ich übernehme diesen Part sehr gerne“, kommentiert die 29-Jährige ihre Zusammenarbeit mit den beiden Hochdahler Chören.

Und zum festen Repertoire gehört stets ein Gast aus der Ferne: „Jedes Jahr versuchen wir, einen interessanten Gastchor nach Erkrath zu bringen“, erklärt Dieter Feilen. „Dieses Mal wurden wir in Norddeutschland fündig.“

Als die Hochdahler Herren in die Stadt Verden reisten, lernten sie dort einen ortsansässigen Shantychor kennen. Friedhelm Städing gehört dazu und erinnert sich: „Der Hochdahler Männerchor besuchte unser Hafenfest. Dank unseres Mitgliedes Richard Rust kam schnell ein guter Kontakt zustande.“ Rust stößt hinzu und merkt an: „Wir singen heute aber keine Shantylieder. Solche Lieder haben die Männer bei der harten Arbeit auf hoher See gesungen – das passt nicht zur heutigen Feiertagsstimmung. Heute singen wir reine Seemannslieder ohne Bezug zur Arbeit.“