14. Hochdahler Sängerfest im Lokschuppen am 14. Mai 2015

 

Der Hochdahler Männergesangverein 1909 hatte in diesem Jahr zu seinem traditionellen Sängerfest im Lokschuppen den Männerchor „Sangeslust“ Hünsborn 1875, Meisterchor in Nordrhein-Westfalen und den Männerchor „Alemannia“ Wuppertal-Vohwinkel in Hochdahl zu Gast.

 

Wie jedes Jahr war auch dieses Mal das Interesse am Chorgesang wieder sehr groß, der Lokschuppen war bis zum letzten Sitz- und Stehplatz besetzt.

 

Der Hochdahler Männergesangverein, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, eröffnete den musikalischen Morgen traditionsgemäß mit dem Lied „Es grüßet Euch mit Herz und Hand, die Hochdahler Sänger aus dem rheinischen Land“.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Detmar von Foerster sang der Männerchor die Lieder „Am kühlenden Morgen“, „Sonntag ist’s“ sowie „Schäfer’s Sonntagslied“ und beim zweiten Auftritt „Was glänzet der Frühling“, „Wein und Liebe“ und „Abendfrieden“, alle Lieder „a-capella“ vorgetragen.

 

Foto: Sylvia Schrumpf

Der Hochdahler Männergesangverein mit 57 Sängern

 

Die MGV-Alemannia, unter der Leitung von Chorleiterin Simone Bönschen-Müller erfreute das Publikum mit den Liedern „Grüß euch Gott, alle mit einander“, „Arcobaleno“, „Die zwölf Räuber“ mit einem Solo von Chormitglied Manfred Herold und „Über sieben Brücken“ sowie beim zweiten Auftritt „Chianti Lied“, „Funiculi Funicula“, „Eviva Espana“ und „Ein schöner Traum“, am Klavier begleitet von Torsten Schäffer.

Foto: Herbert Frischen

Der Männergesangverein Alemannia mit 31 Sängern

 

Unter der Leitung von Musikdirektor Michael Rinscheid sang der Männerchor „Sangeslust“ Hünsborn die Lieder „Mondnacht“, „Im Abendrot“, „Nachtgesang im Walde“, hier am Klavier begleitet von Prof. Thomas Gabrisch, sowie „Ave Maria“ von Mathieu Neumann.

Beim zweiten Auftritt sangen sie „The longest time“, „Only You“, „Adios mi chaparrita“ und „Handwerkers Abendgebet“. Einige Lieder mit einem Solo des Sängers Joachim Arns aus den eigenen Reihen

Hier ist ein Meisterchor aufgetreten mit meisterlich präzise vorgetragenen Liedern, alle Auftritte ohne Noten.

Foto: Herbert Frischen

Der Männerchor Sangeslust Hünsborn 1875 mit 36 Sängern

 

Wie auch schon viele Jahre Tradition, traten alle drei Chöre gemeinsam auf, jetzt wurde es für die 120 Sänger platzmäßig eng. Unter der Leitung von Prof. Gabrisch sangen sie „Heimat“ -Rauschen die Quellen im Talesgrund- und „Aus der Traube in die Tonne“.

 

Foto: Herbert Frischen

Das Finale mit allen drei Chören mit insgesamt 124 Sängern

 

Das Publikum bedankte sich mit viel Applaus bei den Chören und beiden Solisten sowie für den gemeinsamen Auftritt.

 

Nach dem Konzert war bei herrlichem Wetter in den Außenanlagen des Lokschuppens für Essen und Trinken gesorgt.

 

 

Die Rheinische Post schreibt: (Auszug)

 

Erstklassige Männerstimmen

 

Erkrath. Das Sängerfest im Lokschuppen haben die Erkrather liebgewonnen. Das zeigen die vielen Besucher, die zum Konzert und zum gemütlichen Teil kommen.

"Kaiserwetter" bot sich den Besuchern des 14. Sängerfestes im Lokschuppen Hochdahl, stellte Detmar von Foerster der Vorsitzende des Hochdahler Männerchores fest. Das und noch viel mehr konnte eine Riesenbesucherschar erleben und genießen. Denn zum Maiwetter mit viel Sonne boten neben dem Gastchor noch zwei weitere Männerchöre erstklassigen Gesang.

Der Meisterchor "Sangeslust Hünsborn" aus der Nähe von Olpe war mit 36 Sängern und Chorleiter Michael Rinscheid mit einem Sonderbus nach Hochdahl gekommen, um ihre ungeheuere Freude am Gesang zu demonstrieren. Einer der Sänger, der Solist Joachim Arns, begeisterte in der zweiten Konzerthälfte mit außergewöhnlich guter Stimme und viel Temperament bei den Chorvorträgen zu diversen internationalen Welthits. Vorher hatten sie mit Schubert's "Nachtgesang im Walde" oder auch mit dem "Ave Maria" von Mathias Neumann ihren guten und punktgenauen Liedvortrag dokumentiert.

Der gastgebende Hochdahler Männerchor unter Leitung von Prof. Thomas Gabrisch und auch der dritte Chor im Bunde, die "Alemannia" Sänger aus Vohwinkel mit Dirigentin Simone Bönschen-Müller, verwöhnten die Besucher mit beliebten Liedern wie "Der Tag des Herrn" oder das "Grüß euch Gott" aus der Operette "Der Vogelhändler". Besonders gefiel aber das interessante Arrangement von "Über sieben Brücken musst Du geh'n". Am Ende dirigierte Prof. Gabrisch alle etwa 125 Männer mit dem traditionell gesungenen Heimatlied und dem bekannten Weinlied, das den Weg des Weins von der Traube, über die Tonne in die Flasche, in den Schlund bis ins Blut beschreibt.

Die Männerchöre, die am Himmelfahrtstag nach Hochdahl kommen, werden auch in Zukunft auf ein dankbares Publikum hoffen können. Dem Hochdahler Männerchor und allen voran Detmar von Foerster sei Dank für ihren Einsatz eines kostenfreien Unterhaltungskonzerts.

Gundel Seibel