13. Hochdahler Sängerfest im Lokschuppen am 29. Mai 2014

In diesem Jahr hatte der Hochdahler Männergesangverein 1909 die Männer-Chorgemeinschaft Velbert eingeladen.

 

Wie schon viele Jahre war auch das Interesse für Freunde des Chorgesangs wieder sehr groß. Der Lokschuppen war bis zum letzten Sitz- und Stehplatz besetzt.

 

Das morgendliche Konzert eröffnete der Hochdahler Männergesangverein, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, mit den Liedern „Amin“, „Vineta“ und „Slowenischer Weinstrauß“.

Foto: Herbert Frischen

Der Hochdahler Männergesangverein mit „Slowenischer Weinstrauß“

und Solist Lutz Franke

 

Die Männer-Chorgemeinschaft Velbert, unter der Leitung von Chorleiter Lothar Welzel, schloss sich mit den Liedern an „Chor der Priester“ (aus: Die Zauberflöte), „Chor der Landleute“ (aus: Die verkaufte Braut), „Matrosenchor“ (aus: Der fliegende Holländer) und Porter-Lied (aus: Martha), mit einem Bariton-Solo gesungen von Norbert Stevens, ein Sänger aus den eigenen Reihen.

Foto: Herbert Frischen

Die Männer-Chorgemeinschaft Velbert

Die Hochdahler Sänger brachten beim zweiten Auftritt die Lieder „Conquest of Paradise“, „Rivers of Babylon“ und „You Raise Me Up“, am Flügel begleitet von Franz Klee, zu Gehör.

 

Danach sang die Männer-Chorgemeinschaft Velbert die Lieder „Der Jäger längs dem Weiher ging“, „Die Birke“, „Wir kamen einst von Pièmont“ und „La Morettina“. Für den Applaus bedankte sich der Chor mit der Zugabe „Morgen Mathilda“.

 

Zum Abschluss des offiziellen Konzertprogramms sang der Hochdahler Männergesangverein die Lieder „Wenn Zigeuner Hochzeit machen“, „Babicka“, „Die Zwölf Räuber“ und „Suliko“, die beiden letzten Lieder mit einem Solo unseres ehemaligen Sangesbruder Lutz Franke, der uns auch dieses Jahr aus seiner neuen Heimat Haselünne bei Meppen besucht hat.

 

Wie auch schon viele Jahre Tradition traten die beteiligten Chöre gemeinsam auf. Unter der Leitung von Prof. Gabrisch sangen sie „Im Abendrot“ und unter der Leitung von Lothar Welzel, „Zum Abschied“ und als Zugabe „Aus der Traube in die Tonne“, wieder unter Leitung von Prof. Thomas Gabrisch.

 

Foto: Herbert Frischen

Beide Chöre bei der Zugabe „Aus der Traube in die Tonne“

Viel Applaus war der Dank des Publikums an beide Chöre und beide Solisten sowie

für den gemeinsamen Auftritt beider Chöre.

 

Nach dem Konzert ging es zum gemütlichen Teil des Morgens über.

In den Außenanlagen des Lokschuppens war für Essen und Trinken vorgesorgt, leider bei leichtem Nieselregen.

 

Die Männer-Chorgemeinschaft Velbert

mit dem Porter-Lied, Bariton-Solo gesungen von Norbert Stevens

 

 

 

Der Hochdahler Männergesangverein mit „Die Zwölf Räuber“

und Solist Lutz Franke

 

 

 

Die Rheinische Post schreibt: (Auszug)

 

Männerchöre sorgen im Lokschuppen für den guten Ton

 

Wie aus einem Guss schienen die zwei Männerchöre aus Hochdahl und Velbert zu sein, die sich im Hochdahler Lokschuppen zum traditionellen musikalischen Frühschoppen trafen. Das mag wohl auch an den beiden Dirigenten gelegen haben, denn Professor Thomas Gabrisch und Lothar Welzel beeindruckend übereinstimmend durch hohe Anforderungen an ihre Laienchöre.

Ein großes Vergnügen bereitete den Zuhörern die Darbietung von internationalen Volksliedern bis zu bekannten Opernchorwerken.

 

Zu Hunderten waren die Frühschoppen-Besucher gekommen. Die bereitgestellten Stühle reichten bei weitem nicht aus.

Alle Gäste des 13. Sängerfestes genossen die besondere Atmosphäre von Volksfest gepaart mit Sängermatinee. Die Programme beider Chöre waren abwechslungsreich und ergänzten sich trefflich.

Beide Chöre hatten auch ihre Solisten aus den eigenen Reihen mitgebracht. Im Gastchor sang Norbert Stevens ein Trinklied mit viel schauspielerischer Leistung.

Der Hochdahler MGV war stolz, wieder das ehemalige Chormitglied Lutz Franke begrüßen zu können. Die Legende von den 12 Räubern sang er wie auch das beliebte „Suliko“, ein traditionelles georgisches Volkslied.

 

Ein Geschenk an die treuen Fans des Männergesangverein Hochdahl ist die Matinee im Lokschuppen, denn Eintritt wird nicht verlangt.