12. Hochdahler Sängerfest an Christi Himmelfahrt

Schon zum zwölften Mal fand das traditionelle Hochdahler Sängerfest an Christi Himmelfahrt im Lokschuppen statt.

Der Hochdahler Männergesangverein 1909 hatte in diesem Jahr den Männerchor Düsseldorf 1874 (Unterbach) eingeladen.

 

Auch in diesem Jahr, wie alle Jahre, war das Interesse für Freunde des Chorgesanges wieder sehr groß. Der Lokschuppen war bis zum letzten Sitz- und Stehplatz besetzt.

 

Der Hochdahler Männergesangverein mit 68 Sängern eröffnete das morgendliche Konzert, unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, mit den Liedern „Schäfers Sonntagslied“ (Das ist der Tag des
Herrn), „Der Schäfer“ und „Über die Heide“.

Foto: Herbert Frischen

Der Hochdahler Männergesangverein 1909

 

Der Männerchor Düsseldorf mit 26 Sängern schloss sich, unter der Leitung von Vizedirigent Markus
Bornefeld, an
mit den Liedern „Wandern im Mai“, „Froher Sängermarsch“, „Frisch gesungen“ und „Ade Frau Müllerin“.

Foto: Herbert Frischen

Der Männerchor Düsseldorf 1874

 

Danach hatte wieder der Hochdahler Männergesangverein seinen Auftritt mit dem Lied „Die Zwölf Räuber“ mit einem Solo unseres ehemaligen Sangesbruder Lutz Franke, der uns aus seiner neuen Heimat Haselünne bei Meppen an diesem Himmelfahrtstag besucht hat. Die weiteren Lieder waren „Was glänzet der Frühling“, „Wein und Liebe“ und „Die Rose von  Burgund“.

 

Bei seinem zweiten Auftritt sang der Männerchor Düsseldorf die Lieder „Rheinisches  Fuhrmannslied“, „Pferde zu vieren traben“ und „Mala Moja“.

Das Publikum forderte eine Zugabe, die der Chor mit „Aus der Traube in die Tonne“ erfüllte.

 

Zum Abschluss des offiziellen Konzertprogramms sang der Hochdahler Männergesangverein die Lieder „Babicka“ „Conquest of Paradise“, „Rivers of Babylon“ und „You Raise Me Up“, unter der
Leitung von Prof. Gabrisch und am Klavier begleitet von Franz Klee von der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

 

Wie auch schon viele Jahre Tradition treten als Zugabe die beteiligten Chöre gemeinsam auf. Unter der Leitung von Prof. Gabrisch sangen sie „Am kühlenden Morgen“ und nochmals, jetzt
mit allen 94 Sängern, das Lied „Aus der Traube in die Tonne“.

Foto: Herbert Frischen

Beide Chöre beim „Aus der Traube in die Tonne“

 

Danach war der gemütliche Teil angesagt. Der Wirt hatte im Außenbereich des Lokschuppens für Essen und Trinken vorgesorgt. Auch die Sonne hatte, nachdem die Sänger die Sonne beschworen haben, mit  - da tritt auch hell leuchtend die Sonne hervor - ein Einsehen.

 



Foto: Herbert Frischen

Gemütlicher Ausklang in den Außenanlagen des Lokschuppens

Die Rheinische Post schreibt: (Auszug)

 

Lieder vom Mai, von der Liebe und vom Durst

 

ERKRATH Zum 12. Mal fand im Lokschuppen die Männerchor-Matinee zum „Vatertag“ statt. Vorsitzender Detmar von Foerster begrüßte als Gastgeber die vielen Besucher in der „überfüllten Halle“. Diese Familien-Veranstaltung ist ein Geschenk des Männerchores Hochdahl an die Erkrather Freunde der Chormusik, denn der Eintritt ist frei.

In jedem Jahr laden die Veranstalter einen anderen Männer-Gastchor ein. In diesem Jahr waren es die Sänger aus Unterbach. Zünftig waren sie am Morgen zu Fuß von Unterbach nach Hochdahl gewandert, wie Markus Bornefeld der Chor-Vorsitzende und Vize-Dirigent der Unterbacher Sänger sagte. Entsprechend fröhlich und frisch waren ihre liebevoll ausgesuchten Liedvorträge zum Frühling und zum Wandern.

 

Auch der mit 68 Sängern stimmgewaltige Hochdahler Gastgeberchor erfreute die Frühschoppen-Zuhörer mit Liedern vom Mai, von der Liebe und vom Durst. Prof Thomas Gabrisch ist seit zwei Jahren Dirigent des Hochdahler Männerchores sowie des Frauenchores Hochdahl. Die Zeit der Eingewöhnung haben Dirigent und Hochdahler Chöre erfolgreich beendet. Die Hochdahler Chöre sind stolz auf ihren hoch qualifizierten Dirigenten.

Am Ende des Konzertes sorgten die etwa 100 Männerstimmen beider Chöre mit ihrem Rebenlied (Aus der Traube in die Tonne) für Gänsehaut-Atmosphäre.Die Sangesfreude hatte sich auf das Publikum übertragen.