10. Hochdahler Sänger-Fest im Lokschuppen am Ziegeleiweg am 2. Juni 2011

Der Hochdahler Männergesangverein 1909 hatte in diesem Jahr zum traditionellen Sänger-Fest im Lokschuppen den Männerchor „Sangeslust“ Hülsborn 1875, Meisterchor in Nordrhein-Westfalen, als Gastchor nach Hochdahl eingeladen.
Wie schon viele Jahre war das Interesse an diesem Kulturereignis für Freunde des Männerchorgesanges wieder sehr groß.


Volles Haus!!! Foto: Herbert Frischen

Detmar von Foerster konnte viele Gäste begrüßen, darunter als Ehrengäste unseren Ehrendirigenten Engelbert Buhr nebst Gattin sowie vom Chorverband Düsseldorf Otto Strittmatter und Frau Anstatt.
Der Männerchor „Sangeslust“ Hülsborn eröffnete mit 47 Sängern das 10. Hochdahler Sängerfest.


Männerchor „Sangeslust“ Hülsborn, Foto: Herbert Frischen

Unter der Leitung von Chordirektor Michael Rinscheid sangen sie die Lieder „Veno“ von Bedrich Smetana, „De propundis“ von Piotr Janczak und „Gnädig und barmherzig“ von Jakob Christ.
Schon bei den ersten Klängen konnte man hören, dass hier ein Meisterchor aufgetreten ist mit einem wunderschönen Chorklang und präzise, also meisterlich vorgetragenen Liedern.
Danach begrüßte der Hochdahler Männergesangverein alle Zuhörer mit „Es grüßet Euch mit Herz und Hand, die Hochdahler Sänger aus dem Rheinischen Land“.


MGV Hochdahl 1909, erstes Sängerfest mit Chorleiter Prof. Gabrisch, Foto: Herbert Frischen

Unter unserem neuen Chorleiter Prof. Thomas Gabrisch sang der Chor die Lieder „Schäfers Sonntagslied“ von Conradin Kreutzer, „Die Sonn’ erwacht“ von C.M.v. Weber und „Sonntag ist’s“ von Simon Breu.
Der Männerchor „Sangeslust“ Hülsborn sang bei seinem zweiten Auftritt die Lieder „Still ruht der See“ von Bernhard Riffel, „Mondnacht“ von August Pannen und „Loch Lomond“ von Jonathan Quick und beim dritten Auftritt „Siyahamba“ von Gottfried Herrmann, „The longest time“ von Billy Joel und „Only you“ von Henty S. Matthew.
Der Hochdahler Männerchor sang zwischen den beiden Auftritten des Gastchores die Lieder „Wenn Zigeuner Hochzeit machen“ von Gus Anton, „Zigeuner spiel uns auf“ von Otto Groll mit einem Solo von Frank Lutz und „Heija, wir Zigeuner wir sind da“ von Hans Zander. Alle drei Lieder wurden von Rie Sakai, von der Robert-Schumann Musikhochschule in Düsseldorf, am Flügel begleitet.
Zum großen Finale fanden sich beide Chöre zu einem imposanten großen Chor zusammen und sangen gemeinsam das „Morgenrot“ von Pracht (Am kühlenden Morgen) und „Heimat“ von Hansen (Rauschen die Quellen im Talesgrund).


Am kühlenden Morgen erklang vielstimmig im Lokschuppen unter der Leitung von Chordirektor Michael Rinscheid, Foto: Herbert Frischen

Die Rheinische Post schreibt: (Auszug)

 

„Bravo-Rufe“ für die Chöre

 

Vielstimmig füllten die Chöre den Lokschuppen mit Musik und rissen das Publikum mit. „Bravo, bravo-Rufe“ mischten sich unter den begeisterten Applaus, mit dem das Publikum die Auftritte von Sangeslust Hülsborn und des Männergesangvereins Hochdahl feierten.

 

 

Die WZ schreibt: (Auszug)

 

Chor schlägt neue Töne an

 

Sängerfest im Lokschuppen lässt Besucher ob der Qualität staunen.

 

Hochdahl. Die strahlendste Überraschung vom Sängerfest ist der Klang des Hochdahler Männerchores. „Das ist der Tag des Herrn“ singt der Chor klar, mitreißend und feierlich. „ Das hat ganz viel mit Begeisterung zu tun“, erklärt Thomas Gabrisch.

Für Donnerstag hatte der Hochdahler Männergesangverein den Männerchor „Sangeslust“ aus Hülsborn eingeladen, einem Ortsteil von Wenden im Sauerland.

Die Sänger-Gäste begeisterten. Beim „De Profundis“ hörte das Publikum mit offenen Mündern zu. Das traditionelle schottische „Loch Lomond“ erhielt „Bravo!“-Rufe.