26. und 27. Mai 2018, Mitwirkung bei der Operngal und Maigala für "Kinder in Not"  in Velbert und Mettmann

Velbert, 26. Mai 2018

Moderatoren der Gala waren wie schon viele Jahre, Karl-Heinz Nacke und Stephen Harrison.

 

Neben der Männer-Chorgemeinschaft Velbert und dem Hochdahler Männergesangverein traten auch wieder namhafte Künstler auf, die Sopranistin Morenike Fadayomi, der Tenor Mikhail Agafonov und der Bassist Sami Luttinen.

 

Mikhail Agafonov eröffnete die Gala mit „Land so wunderbar“ aus „Die Afrikanerin“ von Giaccomo Meyerbeer.

 

Die Pastorin und Gastgeberin der Apostelkirche, Andrea Kupertz, richtete ein Grußwort „Gedanken zur Zeit“ an die vielen Zuhörer.

 

Jetzt hatten die Männer-Chorgemeinschaft Velbert und der Hochdahler Männergesangverein den gemeinsam Auftritt mit dem „Chor der spanischen Stierfechter“ aus „La Traviata“, mit dem „Chor der Mönche“ gemeinsam mit Sami Luttinen und „La Vergine degli Angeli“ gemeinsam mit Morenike Fadayomi (beide letzteren Vorträge aus „Die Macht des Schicksals“) sowie dem „Matrosenchor“ aus „Der fliegende Holländer“, unter der Leitung von Lothar Welzel.

 

Foto: Anneli Nacke

Die Männer-Chorgemeinschaft Velbert e.V. (vorne)

und der Hochdahler Männergesangverein 1909 (hinten)

Dirigent Lothar Welzel

Danach sangen Sami Luttinen „In diesen heil’gen Hallen“, Morenike Fadayomi die „Arie der Toska“ und Mikhail Agafonov das „Wolgalied“.

 

Im zweiten Block (ohne eine Pause) sangen die Chöre gemeinsam „Trösterin Musik“ von Bruckner, „Carmen Vespertinum“ von Willy Giesen und „You Raise Me Up“, unter der Leitung von Lothar Welzel.

 

Und zum Abschluss der Gala Mikhail Agafonov mit „Freunde, das Leben ist lebenswehrt“, Morenike Fadayomi mit „Arie der Rusalka“ und Sami Luttinen mit „Ol’ man river“.

Stephen Harrison begleitete alle Solisten und den Chor am Flügel.

Foto: Anneli Nacke

Morenike Fadayomi, Sami Luttinen und Mikhail Agafonov

(links) Stephen Harrison

Das begeisterte Publikum spendete allen Mitwirkenden standing ovation und forderte eine Zugabe.

Die beiden Chöre sangen als Zugabe den „Gefangenenchor“ aus Nabucco, in italienischer Sprache und Mikhail Agafonov „Nessum Dorma“.

 

Die WAZ schreibt: (Auszug)

 

Velberter Operngala besticht wieder mit viel Schwung

 

Velbert-Mitte.   Internationale Solisten gaben sich bei der ausverkauften Benefiz-Veranstaltung in der Apostelkirche die Ehre. Das Publikum war begeistert.

Bereits zum zweiten Mal war Pastorin Andrea Kupertz, Gastgeberin der mit internalen Solisten bestzten Apostelkirche. Durch das abwechslungsreiche Programm leiteten und begleiteten am Samstagnachmittag Chorleiter Lothar Welzel und am Flügel Stephen Harrison, Direktor der Deutschen Oper am Rhein, mit Arien von Giaccomo Meyerbeer über Verdi, Mozart bis Franz Léhar und Dvorák.

Dazu präsentierten die gestandenen Herren der Männer-Chorgemeinschaft Velbert und des Hochdahler Männerchores die zeitlosen Hits ihres Genres bravourös – wie zum Beispiel Wagners Matrosenchor und Verdis Gefangenenchor aus Nabucco.

Im Grußwort verwies Pastorin Andrea Kupertz auf den höheren Wert von Vielfalt der Kulturen und deren gegenseitiger Achtung als Gegensatz zu gleichmachender Anpassung in der Gesellschaft. Moderiert wurde die Gala von Organisator Karl-Heinz Nacke, der auch Schirmherr Heinz Schemken und die Opernfans begrüßte.

Die Einnahmen der ausverkauften Veranstaltung kommen wie immer der „Unicef Kinder in Not“ und Velberter Vereinen zugute. Zudem spenden die Solisten großzügig ihre Zeit und Kunst und nehmen auch lange und unbequeme Anfahrten in Kauf. So wurde der sympathische Moskauer Startenor Mikhail Agafonov eigens aus Novosibirsk eingeflogen.

Die Mitwirkenden bestachen durch ausgeprägte Stimmgewalt. Agafonov eröffnete den Nachmittag mit der Arie des Vasco da Gama aus Meyerbeers „Die Afrikanerin“ und beschloss die Gala mit der Zugabe des von allen Zuhörern ersehnten „Nessum Dorma“. Damit begeisterte er wie bereits zwei Jahre zuvor. Gesanglicher Höhepunkt des souveränen finnischen Basses Sami Luttinen war aus Jerome Kerns „Show Boat“ seine Gänsehaut erzeugende Darbietung von „Ol’ man river“.

Die Sopranistin Morenike Fadayomi überzeugte durch ihre Leichtigkeit und im Duett mit Luttinen mit der mit starker Innerlichkeit gesungenen Szene der Leonore aus Verdis „Macht des Schicksals“.

Später entführte ihre fein geführte Stimme die Zuhörer noch in die Liebessehnsüchte der Rusalka von Antonín Dvorák. Die Figuren aller Solisten waren auch ohne großes Orchester und Bühnenbild gedanklich klar, präsent und lebendig erlebbar wie in einer szenischen Lesung.

Der Chor stand in dynamischer Beseeltheit in nichts nach und war bestens von Lothar Welzel vorbereitet. Dessen Dirigat diente zurückhaltend und präzise den klassischen Chorwerken wie beispielsweise Bruckners „Trösterin Musik.“

 

Mettmann, 27. Mai 2018

Moderatoren der Gala waren auch hier Karl-Heinz Nacke und Stephen Harrison.

 

Der stellvertr. Bürgermeister Berthold Becker eröffnete mit einem Grußwort diese Veranstaltung des Kulturamtes der Stadt Mettmann.

 

Die Mitwirkenden waren, wie schon in Velbert, der Hochdahler Männergesangverein, die Männer-Chorgemeinschaft Velbert, die Sopranistin Morenike Fadayomi, der Tenor Mikhail Agafonov und der Bassist Sami Luttinen.

Auch das Programm dieser Gala war das Gleiche wie in Velbert, wobei hier in Mettmann die Chorvorträge von Prof. Thomas Gabrisch geleitet wurden.

 

Stephen Harrison begleitete alle Solisten und den Chor am Flügel.

 

Foto: Anneli Nacke

Der Hochdahler Männergesangverein 1909 (vorne)

und die Männer-Chorgemeinschaft Velbert e.V. (hinten)

Dirigent Prof. Thomas Gabrisch

 

Auch hier in Mettmann viel Beifall für die Mitwirkenden von einem begeisterten Publikum, das ebenfalls eine Zugabe fordert, die die beiden Chöre mit dem „Gefangenenchor“ aus Nabucco, in italienischer Sprache und Tenor Mikhail Agafonov mit „Nessum Dorma“ gerne erfüllten.

Foto: Anneli Nacke

(v.l.) Stephen Harrison, Mikhail Agafonov, Morenike Fadayomi, Sami Luttinen 

 

Blumen für alle Mitwirkenden, auch für unseren Chorleiter Prof. Thomas Gabrisch und für Detmar von Foerster, als Dank für viele Jahre Unterstützung und Mitarbeit bei der Vorbereitung und Planung der Gala-Konzerte.

 

Die Rheinische Post schreibt: (Auszug)

 

Chöre setzten schöne Akzente bei Mai-Gala

 

Mettmann: Sänger der Deutschen Oper am Rhein und Chöre aus Hochdahl und Velbert überzeugen.

 

Es waren wahre Worte: "Wenn ich diese schönen Klänge höre, dann bekomme ich Gänsehaut." Gesprochen hat sie Volker Bauer, der als Geschäftsführer des Mettmanner Bauvereins die Maigala, seit ihrer Premiere vor zehn Jahren, zu einem guten Teil unterstützt. Galamacher Karl-Heinz Nacke kennt die Wirkmacht der Kompostionen und schmuggelte in das Programm ein Duett aus "La Bohème", das als schönstmöglicher Dank gelten kann. "O soave fanciulla" - "Oh liebliches Mädchen" heißt dieser Liebesschwur, bei dem Tenor Mikhail Agafonov sein Stimmspektrum erleuchten ließ.

Seine Bühnenpartnerin Morenike Fadayomi, die in über zwanzig Jahren der Treue zum Haus das Gesicht der Deutschen Oper am Rhein geworden ist, verfügt aus ihrem Repertoire an Charakteren mit schierer Selbstverständlichkeit über die Koketterie einer lebenslustigen Puccini-Phantastin. Minuten zuvor war sie noch ganz die zweifelnde Nixe Rusalka gewesen, die den guten Mond um Rat bittet.

Ein Händchen für die Auswahl der Musikstücke und meisterhafte Umsetzung - mehrfach wurde das Hohe C erklommen - waren nicht die einzigen Gründe, warum der voll besetzte Saal stimmungsvoll überkochte. Ein beeindruckend starkes Bild gaben die achtzig Mannen des Galachores ab, der sich aus den beiden Spitzenchören Hochdahler Männergesangverein 1909 und der Männer-Chorgemeinschaft Velbert erschuf.

Praktisch im Terzett mit Fadayomi und dem seit einiger Zeit nun in Mettmann wohnenden Bassisten Sami Luttinen entwickelten die Chorsänger die Dynamik eines Stücke aus der recht unbekannten Verdi-Oper "Die Macht des Schicksals". Pianist Stephen Harrison spielte auf dem Flügel eine feinziselierte Einleitung, der alsbald ein Aufbrausen aus Tempiwechsel und antiphonem Gegengesang folgte. Dirigent Thomas Gabrisch leitete mit klarem Kompass durch dieses Effektgewitter.

Das Staunen hielt an, als erneut Luttinen mit granitsolider Intonation zum Musicalstandart "Ol' Man River" einen neuen Glanzpunkt der Gesangstechnik setzte.

Auch im kommenden Jahr soll es wieder gelingen, große Künstler, die zugunsten von Spenden für Kinder auf ihre übliche Gage verzichten, für die Maigala in der Neandertalhalle in Mettmann zu gewinnen. Diesmal ging der Erlös an das Awo-Familienzentrum und den Kinderschutzbund in Mettmann. Für Chöre und Künstler gab es in der Neandertalhalle viel Beifall.