„Musik im Wandel der Zeit“ Konzerte der Hochdahler Chöre                                 mit dem Tenor Eduardo Aladrén                                                                             17. und 18. November 2018 in der Stadthalle Erkrath 

Für die beiden Konzerte am Samstag und Sonntag hatten die Hochdahler Chöre den Tenor Eduardo Aladrén eingeladen.

 

Nach dem Öffnen des Bühnenvorhanges trat Stephen Harrison, der Direktor der Deutschen Oper am Rhein, als Moderator ans Mikrofon und wünschte ein herzliches Willkommen. Er konnte viele Ehrengäste begrüßen und zwar, am Samstag, den Bürgermeister der Stadt Christoph Schultz, den Alt-Bürgermeister der Stadt Arno Werner mit Gattin, den Fraktionsvorsitzenden der SPD in Erkrath, Detlef Ehlert mit Gattin, das Mitglied des Landtages NRW Dr. Christian Untieser mit Begleitung und am Sonntag, den ersten Beigeordneten der Stadt Ulrich Schwab-Bachmann mit Gattin, den stellvertretenden Landrat im Kreis Mettmann Ernst Buddenberg mit Gattin, den Filialdirektor der Kreissparkasse in Erkrath Wolfgang Soldin mit Gattin, den Pastor der evangelischen Kirche Hochdahl Volker Horlitz mit Gattin, die Vorsitzende des Chorverbandes Düsseldorf Christel Paschke-Sander, die Leiterin der SingPause Erkrath Sabine Schimke mit Gatten, die Chefin des Burghotels-Pass in Südlohn-Oeding Maria Pass, (hier hält der Männerchor seit 2011 -Ausname 2015- seine Seminare ab) und den Protektor der Hochdahler Chöre Gottfried Bander mit Gattin.

Den ersten Teil des Konzertes eröffneten der Männerchor mit „Welch Gottesgabe ist das Bier“ aus Smetana’s „Die verkaufte Braut“ und dem „Studentenchor“ (Nun bring uns Bier und frischen Wein, schenk ein) aus „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach

 

Tenor Eduardo Aladrén zwischen den beiden Männerchorvorträgen mit „Parigi e la citta dei desideri“ aus „La rondine“ von Giacomo Puccini.

 

Nun gemeinsamer Auftritt von Männerchor und Tenor Eduardo Aladrén mit der Legende vom Zwerg Kleinzack „Es war einmal am Hofe von Eisenack“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach.

Foto: Dieter Schrumpf

Der Männerchor und Eduardo Aladrén mit „Klein Zack“

 

 

 

Der spanische Tenor Eduardo Aladrén studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Zaragoza und wechselte später an die Musikhochschule Madrid bzw. an die School of Music Bloomington (Indiana University, USA). Seitdem hat er auf zahlreichen Bühnen in den USA und Europa gesungen. Außerdem trat er in zahlreichen Oratorien und Konzerten mit renommierten Orchestern auf. An der Deutschen Oper am Rhein ist er 2017/2018 als Pinkerton und Cavaradossi zu erleben.

 

 

 

Tenor Eduardo Aladrén

Danach der Auftritt des Frauenchores mit einer israelischen Volksweise „Havah Nagilah“, einer spanischen Volksweise „Auf, zum Fandango“ einem irischen Volkslied „Salley Gardens“ und der „Barkarole“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach.

Foto: Dieter Schrumpf

Der Frauenchor mit „Havah Nagilah“

Tenor Eduardo Aladrén schloss sich an mit „Cielo e mar“ aus „La Gioconda“ von Amilcare Ponchielli

 

Zum Abschluss des ersten Teils sangen die Hochdahler Chöre den „Chor der Landleute“ (Seht am Strauch die Knospen springen) aus Smetana’s „Die verkaufte Braut“

 

Der erste Teil unter den bewährten Händen von Prof. Thomas Gabrisch, Stephen Harrison begleitete am Flügel die Chöre und den Solisten.

 

Im Zweiten Teil gesellte sich zu Stephen Harrison am Flügel die „René Loszynzki Group“ mit Schlagzeug, Bass und E-Gitarre, um beide Chöre bei ihren Vorträgen zu begleiten.

 

Der Männerchor eröffnete mit „Island in the sun“,mit „Ave Maria no morro“ und „Amigos para siempre“

 

Tenor Eduardo Aladrén nun wieder mit „Dein ist mein ganzes Herz“ aus „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár

Foto: Herbert Frischen

 

 

 

 

Die René Lozynski Group mit Bass (René Lozynski), E-Gitarre (Alexander Tamaev), beide Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker und am Schlagzeug (Thomas Görsch) stellte nun ein Stück aus dem eigenen Programm vor, das Publikum war begeistert.

 

Die René Lozynski Group

(v.l.)  Alexander Tamaev,

Thomas Görsch, René Lozynski

 

 

 

Im weiteren Programm sang der Frauenchor „Earth Song“ von Michael Jackson, „Altes Fieber“ (Und immer wieder gibt es dieselben Lieder) von „Die Toten Hosen“ sowie „Skyfall“ von Adele Adkins/Paul Epworth.

 

Vor dem Finale sang der spanische Tenor Eduardo Aladrén den Welthit „Granada“.

 

Zum Finale mit Melodienfolge aus dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauß vereinten sich zu den Chören Eduardo Aladrén, der Flügel, zwei Geigen, Cello und Kontrabass (René Lozynski) zu einem großen Ensemble.

Foto: Dieter Schrumpf

Das Finale mit Melodienfolge aus dem Zigeunerbaron

Die Gesamtleitung lag in den bewährten Händen von Prof. Thomas Gabrisch, Stephen Harrison begleitete am Flügel die Chöre und den Solisten.

 

Das Publikum bedankte sich bei allen Mitwirkenden mit lang anhaltendem Applaus.

Kirsten Stein, die 1. Vorsitzende des Frauenchores trat nun ans Mikrofon und sagte unter anderem: Sehr geehrtes Publikum, wir sind nun am Ende unseres heutigen Konzertes angelangt und wir hoffen, dass Ihnen unsere musikalische Zeitreise vom Volkslied über die Oper und Operette bis zur Popmusik gefallen hat.

Wir bedanken uns hiermit bei allen, die uns schon so lange die Treue halten und auch bei denen, die heute vielleicht zum erstem Mal dabei sind und hoffen, dass Sie im kommenden Jahr wiederkommen.

Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei allen Freunden und Förderern unserer Chöre bedanken, ohne deren Unterstützung ein solches Konzert nicht möglich wäre.

Jetzt jedoch bedanken wir uns bei allen Akteuren des heutigen Abends, zunächst bei den Musikern, die uns so toll begleitet haben.

(Von einigen Damen des Chores wurden Rosen an die Streicher und die Mitglieder der René Lozynski Group überreicht.)

Bei dem Pianist, der uns schon seit mehr als 20 Jahre so einfühlsam am Flügel begleitet und darüber hinaus jetzt schon im zweiten Jahr mit seinem großen Fachwissen und seinem britischen Charme durch unser Programm führt, der Operndirektor der Deutschen Oper am Rhein Stephen Harrison.

Beim Solisten, der uns alle mit seinem Charme und seiner ausdrucksstarken Stimme begeistert hat, Eduardo Aladrén, und Last but not Least, bei unserem Chorleiter Prof. Thomas Gabrisch, der die musikalische Leitung für dieses Konzert hatte. Er hat uns alle zusammengeführt und auch zusammengehalten.

Foto: Dieter Schrumpf

Schlussbild mit allen Akteuren

Natürlich verlangte das begeisterte Publikum eine Zugabe vom Solisten, die Eduardo Aladrén gerne erfüllte mit „Nessun dorma“. Zum Abschluss noch „Zum Abschied“ -Ihr Freunde all, das Lied verklang- gemeinsam mit allen Mitwirkenden und dem Publikum.

Foto: Herbert Frischen

(v.l.)  Prof. Thomas Gabrisch, Eduardo Aladrén, Stephen Harrison

 

Foto: Herbert Frischen

 (v.l.)  Enrique Carlson, Hans-Wilhelm Thelen, Armin Kempkens

 

Die Rheinische Post schreibt: (Auszug)

 

Hochdahler Chöre begeistern ihr Publikum

 

Erkrath Einen gelungenen Mix aus Klassik und Moderne präsentierten die engagierten Sänger Samstag und Sonntag. Von Gundel Seibel

 

Das Wichtigste vorab: Das Chorkonzert der Hochdahler Chöre in der Stadthalle Erkrath am Wochenende war ein Erlebnis. Fast 100 Sänger boten weltbekannte Chormusik vom Volkslied über Opernchor-Kompositionen bis hin zur Popmusik. Abwechslungsreicher geht es nicht. Die Zuhörer der beiden ausverkauften Galakonzerte am Samstag und am Sonntag waren allesamt zufrieden.

Nach guter, bewährter Konzertdramaturgie kam das Beste nach der Pause. Zu Beginn jedoch zeigte jeder der zwei Chöre sein Können: Der Hochdahler Männergesangverein 1909 und der Frauenchor Hochdahl 1942. Bierernst sangen die Männer ein Loblied auf das Bier von Friedrich Smetana. Die Frauen sangen im Verlauf des ersten Teils das traurige irische Volkslied „Salley Gardens“ von unerfüllter Liebe, wirklich einfühlsam. Als die beiden Chöre vor der Pause das La Gioconda aus „Die verkaufte Braut“, ebenfalls von Smetana, gemeinsam sangen, entwickelte sich ein gemischter Chorgesang, der sich hören ließ.

Publikumsmagnet und Charmeur des Samstagnachmittags war der junge spanische Tenor Eduardo Aladrén. Auf vielen Opernbühnen der Welt zu Hause – auch in Düsseldorf – und mit noch mehr Opernrollen bestens vertraut, beflügelte er zunächst den Männerchor mit dem berühmten Stück „Es war einmal am Hofe von Eisenack“ aus Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach. Als er am Ende des Konzerts den Welthit „Granada“ und später als Zugabe noch das „Nessun dorma“ sang, lag ihm das Erkrather Publikum endgültig zu Füßen.

Aber was wären die Hochdahler Chöre ohne ihre Ausnahmekünstler, Chorleiter Professor Thomas Gabrisch und Operndirektor Stephen Harrison. Ihre professionelle Liebe zur Musik beflügelte die Aktiven. Gabrisch spornte seine Sänger an und Harrison begleitete alle Musiker – wie bewährt einfühlsam und routiniert – am Klavier. Als Moderator des Galakonzertes konnte er so manche Auskunft geben über Kompositionen, Hintergründe, Anekdoten. Allerdings, von Popmusik versteht er wenig, sagte er. Und genau diese Musik hörten die Zuhörer im zweiten Teil des Konzerts, zuweilen jedenfalls.

Der berühmte „Earth Song“ von Michael Jackson oder den Refrain „Und immer wieder gibt es dieselben Lieder“ von den Toten Hosen sang der Frauenchor so überzeugend, dass Dirigent Thomas Gabrisch sehr zufrieden schien. Auch die René Leszynski-Group mischte das Programm popmusikalisch mächtig auf. Schon zum zweiten Mal waren sie auf Einladung von Prof. Gabrisch beim Konzert der Hochdahler Chöre dabei. Seine große Musikalität bewies René Leszysnki, als er dann zusammen mit zwei Violinen und einem Cello die Hochdahler Chöre in einer gelungenen Melodienfolge aus dem Zigeunerbaron von Johann Strauß begleitete. Diesen letzten Programmpunkt hatte Prof. Thomas Gabrisch selbst arrangiert.