„Ein Strauß bekannter Melodien“ der Hochdahler Chöre  mit Elena Sancho Pereg und Ibrahim Yesilay am 12. und 13. November 2016 in der Stadthalle Erkrath

 

Für Samstag und Sonntag hatten die Hochdahler Chöre zum Konzert mit der Sopranistin Elena Sancho Pereg und dem Tenor Ibrahim Yesilay sowie der René Lozynski Group in die Stadthalle Erkrath eingeladen. Die Gesamtleitung hatte Prof. Thomas Gabrisch.

 

Foto: Herbert Frischen

 

Die spanische Sopranistin Elena Sancho Pereg studierte Gesang in Madrid und London.

 

Seit der Saison 2014/15 ist sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, wo sie ihren gefeierten Einstand als Zerbinetta (Strauss „Ariadne auf Naxos“) gab.

 

In der Spielzeit 2016/17 ist sie an der Deutschen Oper am Rhein als Zerbinetta, Gilda und als Norina in der Neuinszenierung von „Don Pasquale“ zu erleben.

 

 

Der junge türkische Tenor Ibrahim Yesilay begann 2012 seine Gesangs-ausbildung an der Hacettepe Universität Ankara.

 

Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Ensemblemitglied im Musiktheater im Revier.

 

 

Moderatorin Heide Koch konnte auch in diesem Jahr an beiden Tagen zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen, unter anderem am Samstag die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll und den Alt-Bürgermeister Arno Werner und Frau sowie am Sonntag die stellv. Bürgermeisterin Regina Wedding, den stellv. Landrat Ernst Buddenberg und Frau, den 1. Beigeordneten der Stadt Erkrath Ulrich Schwab-Bachmann, die Vorsitzende des Chorverbandes Düsseldorf, Frau Christel Paschke-Sander und den Protektor beider Chöre, Gottfried Bander und Frau.

 

Der Frauenchor eröffnete das Konzert mit „What a wonderful world“ und „Your the top“.
 

Foto: Dieter Schrumpf

Der Frauenchor und die Sopranistin mit „Oh happy day“

 

Danach hatte die Sopranistin Elena Sancho Pereg ihren Auftritt mit der „Arie der Marie“ aus „Die Regimentstochter“ von Donizetti und sie sang gemeinsam mit dem Frauenchor „Oh happy day“.

 

Dann trat der Männerchor auf mit „Exodus“.

Nun hatte auch der Tenor Ibrahim Yesilay seinen ersten Auftritt mit „Ah! Mes amis“, ebenfalls aus „Die Regimentstochter“ und er sang gemeinsam mit dem Männerchor „My Lord, what a morning“.

Die Sopranistin Elena Sancho Pereg sang nun gemeinsam mit dem Männerchor die „Arie der Gilda“ aus „Rigoletto“.

Das weitere Programm des Männerchores war „Battle Hymn of the Republic“ und „Jakob’s Ladder“.

 

Foto: Dieter Schrumpf

Der Männerchor mit „Battle Hymn of the Republic“

Zum Abschluss des ersten Teils traten beide Chöre auf  mit dem „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel.

Alle Chorvorträge unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch wurden am Flügel begleitet von Stephen Harrison, der auch die Solisten am Flügel begleitete. Einige Chorvorträge wurden zusätzlich von der René Lozynski Group begleitet.

 

Foto: Dieter Schrumpf

Beide Chöre beim „Halleluja" von Georg Friedrich Händel

 

Der Frauenchor eröffnete den zweiten Teil mit „La cucaracha“ und „I’ ve got you under my skin“. Die Sopranistin Elena Sancho Pereg schloss sich an mit der „Arie der Norina“ aus „Don Pasquale“ und gemeinsam sang sie mit dem Frauenchor „I will follow him“.

Der Männerchor nun mit „Mein Alt-Kentucky Heim“, „Swanee Ribber“ und „Kum ba yah, my Lord“ und weiter die Sopranistin Elena Sancho Pereg mit „Couplet der Olympia“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ sowie der Männerchor gemeinsam mit dem Tenor Ibrahim Yesilay „Zieh in die Welt“.

Vor dem großen Finale sang Elena Sancho Pereg „De España vengo“ aus „El Niño Judío”.

 

Die René Lozynski Group mit Bass (René Lozynski), Gitarre (Alexander Tamaev) und Schlagzeug (Ralf Zartmann), alle drei Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker, stellten vor dem Finale ein Stück aus dem eigenen Programm vor, das Publikum war begeistert.

 

Foto: Herbert Frischen

(v. l.) Ralf Zartmann, Alexander Tamaev, René Lozynski

 

Zum Abschluss des Konzertes beim großen Finale sangen die Hochdahler Chöre drei berühmte Songs aus „Das Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber.

 

Foto: Dieter Schrumpf

Mit allen Beteiligten beim Finale „Das Phantom der Oper“

 

Das Finale mit:

„Die Musik der Nacht“, „Mehr will ich nicht von dir“ und gemeinsam mit beiden Solisten „Das Phantom der Oper“.

Als Zugabe sangen beide Chöre mit beiden Solisten „Zum Abschied“ (Amazing grace).

Auch im zweiten Teil, alle Chorvorträge unter der Leitung von Prof. Thomas Gabrisch am Flügel begleitet von Stephen Harrison, der auch hier die Solisten am Flügel begleitete. Auch wurden einige Chorvorträge von der René Lozynski Group begleitet.

 

Foto: Herbert Frischen

(v. l.) Ibrahim Yesilay, Elena Sancho Pereg, Prof. Thomas Gabrisch,

Heide Koch, Stephen Harrison

 

Wilfried Pfeiffer, 2. Vorsitzender des Männerchores, bedankte sich im Namen beider Chöre bei den Zuhörern und den Sponsoren.

Ein ganz besonderer Dank an unseren Dirigenten Prof. Thomas Gabrisch .

Auch einen herzlichen Dank an Stephen Harrison, an die Solisten des Abends, auch an die René Lozynski Group und an die Moderatorin Heide Koch.

 

An dieser Stelle sei auch allen Sängerinnen und Sängern und allen, die zum Gelingen der beiden Konzerte beigetragen haben, Dank gesagt.

 

Die Rheinische Post schreibt:

 

Gesang von zart bis mächtig

 

Erkrath. Das Konzert der Hochdahler Chöre mit Solisten war ein Reigen der Sympathieträger. Das Publikum dankte ausgiebig. Von Gundel Seibel

 

"Ein Strauß bekannter Melodien" war der Titel des Konzerts der zwei Hochdahler Chöre - Männergesangverein und Frauenchor - das am Samstag und am Sonntag in der Erkrather Stadthalle gegeben wurde. "Zweimal ausverkauft" meldete Männerchor-Vorsitzender Detmar von Foerster. Vor, während und nach dem Konzert ist er in unermüdlichem Einsatz für seine Chöre, für die Musik und für die wichtige Verbindung zur Deutschen Oper am Rhein.

Mit den Solisten Elena Sancho Pereg, Sopran, und Ibrahim Yesilay, Tenor, konnten wieder zwei renommierte und sympathische Sänger engagiert werden. Und das Erkrather Publikum konnte zum Einen mit der Arie der Gilda aus Verdis Rigoletto glockenhellen Sopran genießen und zum Anderen die Tenor-Arie "Ah! Mes Amis" aus Donizettis Regimentstochter zünftig bestaunen.

Zusammen mit den Chören sangen die zwei Opernsänger mehrere abwechslungsreiche Stücke. Von "Oh Happy Day" bis zu den berühmten Songs des Musicals "Das Phantom der Oper" von Andrew Lloyd Webber war viel Raum für weltbekannte Musik aus Europa und Amerika. Die Stadthallen-Zuhörer genossen die abwechslungsreiche Vielfalt des Programms.

Seit über 20 Jahren werden die Hochdahler Chöre am Flügel begleitet von Stephen Harrison, dem Direktor der Düsseldorfer Rheinoper, seit eh und je ein Glücksfall für die Laiensänger. "Diese Kontakte muss man schätzen und pflegen", sagt Detmar von Foerster. Wenn Stephen Harrisson die Sopranistin Elena Sancho Pereg zum Beispiel bei ihrer Gilda-Arie begleitet, dann spürt man das große Können und die Einfühlsamkeit des Künstlers. Und Thomas Gabrisch, der Kapellmeister, dem die Gesamtleitung des Chorkonzertes unterliegt, dirigierte nicht nur die Chöre. Er erreichte Chorgesang von zart bis mächtig. Spontaner Applaus war die Antwort.

Ein Novum organisierten die Programmgestalter des Stadthallen- Herbstkonzerts der Hochdahler Chöre. Zum ersten Mal spielte die René Lozynski Group (LRG) mit Bass, Gitarre (Alexander Tamaev) und Schlagzeug (Ralf Zartmann). René Lozynski wurde bereits als "Bassist of the Year" ausgezeichnet.

Die professionellen und vielseitigen Spieler, die auch Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker sind, fügten sich nahtlos ein in das Programm der Hochdahler Chöre und verliehen so manchem Musical-Song einen topaktuellen, pfiffigen Touch. Das Konzert klang aus mit einer begeistert aufgenommenen Zugabe. Das berühmte "Amazing Grace" sangen gemeinsam alle Chöre und die außergewöhnlichen Solisten.

Sympathie erzeugt hatte auch Heide Koch, die Moderatorin von der Deutschen Oper am Rhein. Sie verriet, dass die Hochdahler Chöre im Jahr 2017 ihr 50-jähriges Konzertjubiläum feiern werden. Und dass die Chor-Fans dann ein großes musikalisches Fest erwarten dürfen.