Konzert am 17. und 18. November 2007 mit Corby Welch von der Deutschen Oper am Rhein

Corby Welch. Der amerikanische Tenor erhielt seine Gesangsausbildung an der University of Minnesota bei L. Weller und vervollständigte seine Studien an der Hochschule für Musik in Mannheim bei R. Piernay. Es folgten Engagements an die Hamburgische Staatsoper, wo er u.a. erfolgreich in Werner Henzes "We come to the river" und in Monteverdis "L incoronazione di Poppea" mitwirkte.

Weitere Verpflichtungen führten ihn u.a. an das Essener "Aalto Theater", nach Athen und zu den Ludwigsburger Festspielen.

Bei den Schwetzinger Festspielen debütierte er in der Titelrolle von Scarlattis "Telemaco".

Seit 2003 ist Corby Welch Ensemblemitglied der Rheinoper. Hier sang er u.a. den Belmonte in "Die Entführung aus dem Serail", den Don Ottavio in "Don Giovanni", den Lysander in "Ein Sommernachtstraum" und die Titelpartie in "La clemenza di Tito".

In der Spielzeit 2007/2008 ist er u.a. als Prinz in "Die Liebe zu den drei Orangen", als Walther in "Tannhäuser", als Titus in "La clemenza di Tito" und in der Titelpartie des "Telemaco" zu erleben.

Foto: Herbert Frischen

Der Hochdahler Männergesangverein und der Frauenchor Hochdahl feierten mit zwei Galakonzerten in der Stadthalle Erkrath

40 Jahre Galakonzerte der Hochdahler Chöre 1967­ 2007
und
65 Jahre Frauenchor Hochdahl 1942



unter dem Motto "Rosen aus dem Süden".

Da der russische Tenor Andrej Dunaev erkrankt war, musste kurzfristig ein Ersatz gefunden werden. Durch die guten Kontakte unseres 1. Vorsitzenden Detmar von Foerster zur Deutschen Oper am Rhein war schnell ein Tenor in der Person des jungen amerikanischen Sängers Corby Welch, Ensemblemitglied der Rheinoper, gefunden.

Er wurde für seine musikalischen Leistungen vom Publikum mit wahren Ovationsstürmen bedacht.

Die Konzerte waren an beiden Tagen komplett ausverkauft.

An dieser Stelle sei Detmar von Foerster Dank gesagt, der den Sänger für unser Konzert verpflichtete.

Ein besonderer Dank gilt unserem Dirigenten Engelbert Buhr, der wiederum diese erfolgreichen Konzerte mit beiden Chören einstudiert hat. Auch ein Dank an Stephen Harrison, der uns seit 1996 bei allen unseren Galakonzerten am Flügel begleitet.

Foto: Herbert Frischen

Engelbert Buhr, Corby Welch, Stephen Harrison



Einen herzlichen Dank auch an unser Mitglied Lutz Franke für das Baritonsolo.


Die RHEINISCHE POST berichtete: (Auszug)

Musikalisch in den Süden
Zwei Galakonzerte in der ausverkauften Erkrather Stadthalle mit dem Hochdahler Männergesangverein und dem Frauenchor Hochdahl.

Musikalisch konnten die Damen genauso begeistern wie der Männerchor und der Solist, der genau genommen ein Überraschungsgast war: Andrej Dunaev hatte nämlich wegen einer Erkältung kurzfristig absagen müssen. Statt des russischen Tenors kam nun Ersatz aus den USA. Allerdings ist Corby Welch schon seit 2003 am Düsseldorfer Opernhaus engagiert, hatte also für seine beiden Auftritte in der zweifach ausverkauften Stadthalle nur eine kurze Anreise.
"Granada"und "O sole mio"
Sicher, das ursprünglich geplante Programm musste nun ein wenig verändert werden, statt der Arie des Vasco da Gama aus "Die Afrikanerin" und "Torna a Surriento", die Dunaev vortragen sollte, brachte der erst 34-jährige Welch nun "La donna è mobile" aus "Rigoletto" und "Dein ist mein ganzes Herz" aus Lehárs "Das Land des Lächelns". Gemeinsam mit den Hochdahler Chören entführte er das Publikum schließlich zu einer "Nacht in Venedig", kaum zu glauben, dass erst kurz vor dem Konzert Gelegenheit zu einer gemeinsamen Probe gewesen ist. Auch mit dem Welthit "Granada" und "O sole mio" als Zugabe konnte Welch überzeugen.
Der Männerchor hatte gleich zu Beginn des Konzertes mit dem schwungvoll dargebotenen "Funiculi-Funicula" nach Neapel entführt.
Die Moderatorin Annemarie Wilke sorgte immer wieder dafür, dass neben dem Musikgenuss das Publikum auch interessante Informationen mit auf den Heimweg nehmen konnte.
Mit ihrem Programm "Rosen aus dem Süden" machten die Hochdahler Chöre unter Leitung von Engelbert Buhr aber auch einen Abstecher nach Wien und einen Ausflug zu Knef-Chansons "Für mich soll's rote Rosen regnen".
Wie schon seit 1996 bei den Galakonzerten begleitete am Flügel Stephen Harrison von der Rheinoper. Dabei konnte auch Lutz Franke vom Männerchor mit einem Solo überzeugen und wurde mit Applaus belohnt. Als Rausschmeißer entpuppte sich das Schlusslied: "Sag beim Abschied leise Servus" sangen die Chöre und Welch gemeinsam. Doch dann bat Engelbert Buhr das Publikum, den Titel mitzusingen, und da waren eine Menge falscher Töne auszumachen.